
Die Preussen sind nach der Hinrunde der Fußball-Verbandsliga ganz dicke im Geschäft, wollen auch am Saisonende oben mitmischen.
Sudenburg l Nach der offiziellen Tabelle des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt sind die Sudenburger punktgleich mit der U 23 des Halleschen FC vorn, absolvierten aber ein Spiel weniger. Wird das Insolvenzverfahren gegen den FC Grün-Weiß Wolfen, gegen den die Preussen zwangspausieren mussten, nunmehr eröffnet - ein Insolvenzverwalter ist mit der halleschen Dipl.-Kauffrau Dorit Schwamberger seit kurzem endlich bestellt, - muss die Tabelle neu berechnet werden, dann wären die Preussen vor dem Rückrundenstart am 25. Februar beim 1. FC Romonta Amsdorf alleiniger Tabellenführer.
Preussen-Trainer Dirk Hannemann hält allerdings den Ball bewusst flach: "Im vergangenen Jahr waren wir nach der ersten Halbserie auch Erster (und am Ende Vierter). Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, wollen uns aber weiter verbessern." Ohne sich konkret festlegen zu lassen will der Trainer schon das "Optimale" herausholen: "Fußball soll Spaß machen und Erfolg bringen. Spaß hat man nur, wenn man oben mitspielt", bringt es "Hanne" auf den Punkt.
Das Optimale herausholen, auch im Pokal
Trotz der Absage des eigentlich für morgen geplanten Viertelfinalspiels gegen den Halleschen FC wollen die Preussen auch im Pokal bestehen: "Wir arbeiten weiter gut und konzentriert, die Mannschaft ist positiv gestimmt."
Diese positive Grundstimmung scheint auch ganz wichtig für das bisherige Abschneiden der Preussen zu sein, denn die meisten Partien gerieten oft genug zu einem Ritt auf der Rasierklinge. Nicht weniger als neun der 14 Spiele gewannen die Hannemann-Schützlinge mit nur einem Tor Unterschied, doch ist der positive Ausgang dieser Partien auch Ausdruck der gewachsenen Reife, des Füreinander-Einstehens.
Die Sudenburger starteten mit drei Siegen in das neue Spieljahr (1:0 gegen Amsdorf, 2:1 in Bernburg, 3:2 gegen Völpke). Dann folgte die 1:5-Klatsche beim Haldensleber SC. "Dabei waren die ersten 20 Minuten gut für uns", blickt Hannemann auf die Partie am 17. September zurück. "Doch dann haben wir den Faden verloren. Dazu kam die schwere Verletzung von Christopher Birke. Danach kassierten wir einfache Tore, sah Göres auch noch Gelb-rot."
Doch die Weiß-Schwarzen ließen sich nicht beirren. Hannemann forderte unmittelbar nach dem Untergang von Haldensleben eine Reaktion der Mannschaft und bekam sie auch. Eine Woche später in Arnstedt. Zwar führte Edelweiß schon mit 2:0, doch bogen Liebold, Appel und Glage zwischen der 80. und 85. Minute die Partie noch zum 3:2-Erfolg um. Hannemann: "Ein Aha-Erlebnis."
Es gab zwei weitere knappe Siege (3:2 gegen Kemberg, 2:1 in Ammendorf), ehe gegen Sandersdorf eine 0:2-Heimschlappe folgte. Hannemann: "Die war völlig unnötig. Wir spielten wir immer gegen Union gut, kassierten zwei Konter."
Danach gewannen die Preussen 1:0 im Derby bei Aufsteiger Fortuna, schlugen Lok Stendal mit dem gleichen Ergebnis, ließen dann mit einem 3:0 in Sangerhausen aufhorchen. "Gegen den FCM (1:1) hätten wir gewinnen müssen, gegen den HFC (1:2/jeweils die zweiten Mannschaften) war ein Remis drin", so Hannemann. Dazwischen lag ein 1:0 in Oschersleben. Das letzte Hinrundenspiel in Wolfen kam dann aufgrund der Insolvenz der Grün-Weißen nicht mehr zustande.
Gegen Spitzenteams kann Preussen nicht gewinnen
Eines wird deutlich, gegen die anderen Spitzenteams konnten die Preussen nicht gewinnen, setzte es die drei Niederlagen und das eine Unentschieden. "In den Spitzenbegegnungen müssen wir noch galliger sein, noch präsenter auftreten, um zumindest nicht zu verlieren", fordert denn auch Hannemann folgerichtig. Und der einstige Spielmacher schlussfolgert: "Das wird bis zum Saisonende eine ganz enge Kiste."
Darauf wollen die Elbestädter vorbereitet sein, lassen sich auch nach der Absage des Pokalknallers gegen Regionalligist HFC nicht nach unten ziehen. "Wir bereiten uns weiter konzentriert vor, haben noch gute Testspielgegner", so der Coach. Der hofft, dass die langzeitverletzten Bastian Benkel, Birke, Philipp Glage und Kevin Knöfler, die sich mittlerweile wieder im lockeren Lauftraining befinden, bald in das Mannschaftstraining einsteigen, muss aber noch länger auf Danny Matthias und Martin Liebold verzichten. Letzterer war fast zu ehrgeizig, trainierte noch zwei Wochen unter Schmerzen mit, ehe sich eine vermeintliche Muskelverletzung als Meniskuseinriss herausstellte, nun eine Meniskus-OP bevorsteht.
Große personelle Bewegung gab es bei den Preussen im Winter nicht, einzig Patrick Podehl ging zum VfB Ottersleben, die jungen Hannes Nützel und Angelos Dimas stießen von außerhalb selbst neu zum Team (Volksstimme berichtete).
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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