Die SCM-Youngsters kamen in der 3. Handball-Liga Nord der Männer am Sonnabend gegen den Vorletzten DHK Flensborg zu einem schwer erkämpften 30:27 (15:13)-Erfolg.
Stadtfeld l "Ich habe hier in der Gieselerhalle früher schon viele, bessere Spiele gesehen. Es war kein schönes Spiel mit Fehlern auf beiden Seiten. Wir machten noch einige mehr, vielleicht auch, weil die Alternativen fehlten." Mit dieser Einschätzung brachte Gästetrainer Matthias Hahn (47), der früher oft mit Empor Rostock im einstigen Magdeburger Handballtempel gastierte, sowohl für die DDR als auch den DHB je 55 Länderspiele absolvierte, das Geschehen treffend auf den Punkt.
Die mit zahlreichen technischen Fehlern fast aller eingesetzten Spieler aufwartenden Gastgeber hätten gegen die meisten anderen Teams der Liga wohl beide Punkte abgegeben, konnten von Glück sprechen, dass die nur zu elf angereisten Nordlichter sich Mitte der zweiten Halbzeit auch noch selbst dezimierten, als Kreisspieler Ruben Best nach der dritten Zeitstrafe Rot sah.
Daran, dass die Flensburger ihre Kluften vergaßen und deshalb in geliehenen, grünen SCM-Trikots spielten, kann es sicherlich nicht gelegen haben, dass sich die Youngsters über weite Strecken der Partie so schwer taten. "Wir haben es nicht geschafft, die Abwehr so zu bewegen, wie wir es noch im Training gezeigt haben. Zudem verfiel mein Team zu sehr in Einzelaktionen. Manche müssen sich viel stärker in den Dienst der Mannschaft stellen", forderte SCM-Trainer Dirk Pauling nach der Partie.
Nach ausgeglichener erster Halbzeit mit wechselnder Führung (4:6/11. Minute, 15:13/30.) schienen die Gastgeber beim 18:14 durch Drude (36.) schon auf der Siegerstraße zu sein, doch die oft hart am Zeitspiel agierenden Schleswiger waren beim 18:18 wieder dran (39.). Pauling forderte von seinen Schützlingen unmissverständlich mehr Tempo, doch taten sich die Youngsters weiterhin schwer. Typisch am Sonnabend: als der nicht nur wegen seiner kurzen Hosen unkonventionell haltende Gästekeeper Gerald Dobratz für den absolut nicht austrainierten Christoph Peters im DHK-Platz machte, parierte der als erstes einen Strafwurf von Niklas Kupfer.
Erst als der lange Zeit pausierende Torschütze vom Dienst, Bert Hartfiel, in der Schlussphase fünf seiner insgesamt acht Tore "einhämmerte" ("Da war auch viel Ärger drin", so der 22-Jährige) gelangten die Elbestädter endgültig auf die Siegerstraße. Doch konnte der am Ende noch halbwegs ungefährdete Drei-Tore-Erfolg nicht über die vielen Fehler der SCM-Zweiten an diesem Abend hinwegtäuschen.
Trainer Pauling fast entschuldigend: "Die Jungs müssen noch eine Menge lernen."
SCM II: Hammerschmidt - Oswald 5, Hartfiel 8, Ackermann, Janke, Hansen 5, Kupfer 4/2, Kastening 5, Schmidt 1, Drude 2, Hüls.
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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