
Die USC-Volleyballerinnen gewannen am Sonntag überraschend ihr drittes Spiel in der Regionalliga Nordost, besiegten den TSV Tempelhof-Mariendorf mit 3:1.
AlteNeustadt (amu) l Dass Zuspielerin Anja Bechmann den letzten Punkt des vierten Satzes mit einem Aufschlagass holt und der USC wirklich 3:1 gewinnt, hätte vor dem Spiel keiner so recht für möglich gehalten - schließlich trat das Schlusslicht gegen den Liga-Fünften an. Doch der TSV hatte dem Kampfgeist der Magdeburgerinnen an diesem Spieltag wenig entgegenzusetzen.
"Wir waren heute Spitze im Block und in der Feldabwehr. Das haben wir in der vergangenen Woche trainiert und ich bin stolz, dass die Mädels das umgesetzt haben", erklärte USC-Trainer Matthias Waldschik. Und davon konnten sich nicht nur das Publikum, sondern auch die Berlinerinnen überzeugen, die vermutlich völlig überrascht von den Abwehrqualitäten des Gastgebers waren.
So wunderte es keinen, dass der USC dem TSV stetig auf den Fersen blieb und nur knapp den ersten Satz abgeben musste (23:25).
Im zweiten Durchgang spielten die Gastgeber ihre Stärken dann konsequent aus. Der Aufschlagdruck wurde erhöht, vor allem Peggy Bürger forderte den Gegner, und gleichzeitig glänzte der eigene Annahmeriegel, so dass der Zuspieler alle Angreifer variabel einsetzen konnte. Mit 25:17 sicherte sich der USC den Satzausgleich.
Der dritte Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Beide Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit starken Angriffs- und Abwehraktionen, wobei die USC-Damen zum Schluss mit mehr Selbstvertrauen ausgestattet, bei 30:28 den Sack zu machten.
Einmal Blut geleckt, ließen die Gastgeberinnen im vierten Satz nicht locker und gingen sofort in Führung, die sie stetig ausbauten (5:2; 10:6; 17:11). Auch wenn zum Schluss die Annahme etwas nervös wurde, behielt Libera Antje Mutzeck die Nerven und dirigierte ihre Feldspieler entsprechend, um dem Zuspieler den optimalen Ball zu liefern. Maxi Soldmann sowie Jennifer Schwab im Außenangriff und Katharina Rieger über die Mitte sorgten für die noch fehlenden Punkte zum 25:23-Satzerfolg und 3:1-Gesamtsieg.
"Aufschläge sind das erste Angriffselement. Darin druckvoll zu agieren hat sich heute wieder einmal bewährt", freute sich Magdeburgs Coach Matthias Waldschik nach dem Überraschungscoup. "Außerdem stand unsere Annahme sicher, so dass wir die Angriffskombinationen erfolgreich ausspielen konnten.", so der Trainer.
Nach kurzer Spielpause treffen die USC-Girls am 18. Februar den SC Potsdam II, der durch seinen 3:2-Triumph gegen den SV Pädagogik Schönebeck die Tabellenführung übernommen hat.
USC: Bechmann, Beige, Bürger, Lindner, Mutzeck, Reuleke, Rieger, Schwab, Soldmann, Stock.
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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