Magdeburg. In der Handball-Sachsen-Anhalt-Liga der Männer musste sich der BSV 93 zum Auftakt der Rückrunde gegen einen nie aufsteckenden Gastgeber HV Wernigerode mit 25:26 (15:11) geschlagen geben. Bester Werfer auf Seiten der Olvenstedter war erneut John Bade mit insgesamt zwölf Treffern.

In der Anfangsphase legte der BSV stets vor. Beide Teams übten durch die schnelle Mitte nach jedem Gegentor sofort wieder Druck auf die gegnerische Hintermannschaft aus. So entwickelte sich eine temporeiche Begegnung, bei der die Magdeburger allmählich die Überhand gewannen. Eine agile Abwehr in Verbindung mit dynamischen Angriffsaktionen sorgte dafür, dass sich der BSV auf 6:3 absetzte.

Wernigerode fand kein passendes Mittel gegen den beweglichen, aber kompakt stehenden Deckungsverband der Gäste und versuchte mit Würfen aus der zweiten Reihe vergeblich zum Torerfolg zu kommen. Nach einer Auszeit schrumpfte das Polster des BSV auf zwei Tore zusammen (9:11). Zum einen vergaben die 93er klare Chancen und bekamen auf der anderen Seite den Kreisläufer der Harzstädter einfach nicht in den Griff. Doch bis zum Pausenpfiff besann sich der BSV wieder auf seine Stärken und baute den eigenen Vorsprung durch konsequente Aktionen erneut aus (11:15).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieben die Gäste ihrer bisherigen Linie treu. Dennoch blieb der Abstand stets bei etwa fünf Toren konstant (13:18, 15:20, 17:22). Die Aussicht auf den schon greifbar scheinenden Sieg ließ die Konzentration bei den Gästen zusehends sinken. Völlig unnötig schlossen die BSV-Spieler jetzt aus schlechten Wurfpositionen ab. Als man dann auch noch mehrere klare Einwurfmöglichkeiten ausließ, bekamen die Gastgeber endgültig Aufwind. Beim 25:24 lag der Gastgeber erstmals in Front. Obwohl sich noch einige vielversprechende Möglichkeiten boten, zumindest den Ausgleich zu erzielen, fuhr der BSV letzten Endes mit einer enttäuschenden 25:26-Niederlage im Gepäck nach Hause.

BSV 93: Ch. Fredow, F. Fredow – Auerbach, Bade 12/5, Berger 2, Draeger 1, Goldschmidt 1, Grüneberg 1, Kamm, Kolberg, Nowak 3, Pethe, Thiele 3, Zengerling 2.