Olvenstedt (mho). Mit dem knappsten aller Ergebnisse entschied Germania Olven-stedt gestern Nachmittag das Nachholspiel vom 19. Spieltag gegen Empor Klein Wanzleben für sich. Thomas Zabel konnte in der Nachspielzeit den Ball zum 1:0-Sieg über die Linie stochern und seiner Mannschaft damit drei wichtige Punkte bescheren.

Von Beginn lieferten die Olvenstedter eine beherzte Partie ab. Nach dem 8:1-Kantersieg vom Freitag gegen den Polizei-SV ging es mit einem ähnlichen Sturmlauf gegen die Klein Wanzleber weiter. Doch in dieser Partie wurde vor des Gegners Tor gesündigt, denn trotz mehrerer Großchancen wollte der Ball nicht im Klein Wanzleber Gehäuse landen. Sebastian Weiland (6.), Andreas Bode (15., 20., 41.) sowie Denis Neumann (40.) scheiterten. Die Gäste überzeugten mit kämpferischen Mitteln, waren aber in der Offensive harmlos.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit intensivierte die Germania ihren Einsatz. Ein Bode-Freistoß landete in der 49. Minute an der Querlatte. Auch Weiland (66., 80.) sowie Neumann (76.) belohnten die Mannschaft nicht für den engagierten Auftritt.

Ab der 75. Minute musste sogar um den Punktgewinn gezittert werden, denn in der Defensive der Platzherren agierte der Schlendrian. Bei zwei Chancen der Klein Wanzleber war es Olvenstedts Keeper Matthias Voigt, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Neumann scheiterte in der 86. Minute per Kopf am Pfosten.

Doch die Mühen sollten noch belohnt werden, als ein lang getretener Freistoß von René Müller in der Nachspielzeit bei Zabel landete und dieser mit der letzten Aktion im Spiel den vielumjubelten Siegtreffer markieren konnte.

Germania Olvenstedt: Voigt – Sander, Berger (85. Bauerfeind), R. Müller, Schröter (68. Schulze), Zabel, Puchowka (75. Küster), Kohrmann, Bode, Weiland, Neumann.

Tor: Zabel (90.).