Magdeburg. Nur noch knapp zweieinhalb Wochen dauert die Saison in der Fußball-Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Dann stehen der neue Landesmeister und Aufsteiger zur Oberliga sowie die Absteiger in die Landesliga fest. Volksstimme-Mitarbeiter Roland Schulz sprach mit Mario Middendorf, Trainer des letztjährigen Oberliga-Absteigers und derzeitigen Spitzenreiters der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts, dem 1. FC Magdeburg II.

Volksstimme: Gegenwärtig führt Ihre Mannschaft mit vier Zählern Vorsprung und einem Spiel weniger als Verfolger HFC II das Klassement in der Verbandsliga an. Zuletzt gab es ein klares 3:0 gegen Lok Stendal. Alles im Lot also?

Mario Middendorf: Nein, auf keinen Fall. Mit dem Spiel gegen die Altmärker war und kann ich nicht zufrieden sein. In der ersten Hälfte haben wir zwar gut gearbeitet, doch Stendal war gut eingestellt, so dass es uns an Effektivität mangelte. Die Mannschaft hat aber das 1:0 erzwungen, hat den Gegner später niedergerungen. Das war durchaus positiv.

Volksstimme: Am Freitag steht das Hallenser Derby an, zwei Tage später bestreitet der 1. FCM II sein letztes Saisonheimspiel gegen Piesteritz. Da kann sich viel entscheiden, oder?

Middendorf: Wir müssen nur auf uns schauen. Als nächstes steht die Piesteritz-Aufgabe an. Wenn wir wieder dazu kommen, dass wir mehr Fußball spielen und unsere Laufbereitschaft erhöhen, ist mir nicht bange, dass wir unser Ziel Meisterschaft erreichen. Allerdings dürfen wir nicht wieder in den Fehler verfallen, überheblich zu spielen. Das wird sofort bestraft.

Volksstimme: Mit den Spielen gegen Piesteritz am 30. Mai, in Völpke am 2. Juni und in Amsdorf am 5. Juni muss Ihre Mannschaft dreimal in acht Tagen ran. Stellen Sie das Training um?

Middendorf: Die Trainingsintensität wird darauf ausgerichtet sein. Ausfallen wird aber keine Einheit. Zudem habe ich keine Bedenken, dass die Mannschaft mit der Spielhäufigkeit Probleme hat. Sie ist konditionell gut drauf.