Mit dem 28. Spieltag der Fußball-Landesklasse, Staffel 2, geht die Saison in ihre entscheidende Phase. Bis auf einen bereits feststehenden Absteiger, Schlusslicht Polizei-SV, sind allein im Kampf um den Klassenerhalt noch über zwei Drittel aller Mannschaften involviert. Auch um den Aufstiegsrang haben die drei erstplatzierten Mannschaften noch alle Chancen.

Magdeburg. Das "Spiel des Tages" steigt auf dem Jahn-Sportplatz, wenn der gastgebende SV Arminia (7.) ab 15 Uhr den Tabellenneunten Empor Klein Wanzleben empfängt. Der TuS 1860 beginnt bereits um 11 Uhr beim TSV Völpke II. Um 13 Uhr wird das Heimspiel der Preussen-Reserve gegen Eintracht Gommern angepfiffen. Die restlichen Begegnungen starten um 15 Uhr.

Mit einem Sieg gegen den Tabellenzehnten Union Heyrothsberge könnte Spitzenreiter SV Fortuna einen großen Schritt Richtung Aufstieg gelingen. Dies dürfte die Mannschaft vom Trainerduo André Hoof und Daniel Holke zusätzlich motivieren.

Verfolger Eintracht Gommern ist hingegen beim MSV 90 Preussen II gefordert. Die Lemsdorfer benötigen selbst noch Punkte im Abstiegskampf und können die nötige Schützenhilfe für die Fortunen liefern.

Mit dem TuS 1860 Neustadt (4., 39 Punkte), Germania Olvenstedt (5., 38 Punkte), dem SV Arminia (7., 36 Punkte) sowie dem MSV Börde II (11., 35 Punkte) brauchen vier weitere Magdeburger Mannschaften jeden Zähler im Abstiegskampf.

Arminia-Trainer Frank Cebulla strahlt vor dem Heimspiel gegen Empor Klein Wanzleben Zuversicht aus: "Wir werden nicht nervös. Es sind noch drei Partien zu spielen, davon zwei zu Hause. Die zweite Halbzeit beim SV Seehausen hat gezeigt, dass die Mannschaft weiß, um was es geht. Gegen Klein Wanzleben wollen wir gewinnen."

Fehlen werden den Buckauern die gesperrten Steffen Kühle (5. Gelbe Karte) und Marcus Klivinyi (Rote Karte aus dem Fortuna-Heimspiel). Zudem stehen der verletzte Stefan Köhler sowie der berufsbedingt verhinderte Christoph Morgental nicht zur Verfügung.

Vom Papier her hat der TuS 1860 Neustadt beim TSV Völpke II (15.) die leichteste Aufgabe der Magdeburger Teams. Doch der Gastgeber hat in der Rückrunde 22 Punkte geholt, liegt damit auf Rang drei der Frühjahrsrunde. Olvenstedt (bei Rot-Weiß Zerbst) sowie der MSV Börde II (in Altenweddingen) können sich mit Siegen gegen direkte Konkurrenten weiter in der Tabelle nach oben arbeiten.

Schlusslicht Polizei-SV kann daheim gegen den SV Seehausen (14.) einen direkten Konkurrenten mit in den Abstiegs-strudel ziehen. Voraussetzung ist ein Heimsieg, der auch den anderen abstiegsbedrohten Teams aus der Landeshauptstadt helfen würde.