Magdeburg (mus/rsc). In der Floorball-Bundesliga unterlag die WSG Reform im Sachsen-Anhalt-Derby den Saalebibern Halle mit 5:7 (0:0, 2:2, 3:5) Toren. Während die Gäste von der Saale damit weiter auf Rang drei bleiben, rangieren die Floorball Tigers der WSG Reform mit vier Punkten weiter auf dem vorletzten Rang vor der Reserve des achtfachen Deutschen Meisters UHC Weißenfels, die drei Zähler auf der Habenseite verbucht.

Die Begegnung begann vor über 100 Zuschauern für den Gastgeber erfolgversprechend. Im ersten Drittel sahen die Zuschauer eine starke Leistung der Magdeburger, welche die taktischen Vorgaben sehr gut umsetzen konnten. Nach einem torlosen ersten Drittel waren es nach Wiederanpfiff die "Tigers", welche durch einen Treffer von Benjamin Ehrhardt in Führung gingen. Doch Halle konterte, wandelte seinerseits den Rückstand durch zwei Treffer in eine 2:1-Führung. Drei Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels konnte jedoch Jan Reinhard eine Vorlage von Danny Bartholome zum 2:2 nutzen.

Im letzten Drittel setzte der Gastgeber erneut die ersten Akzente. Christian Samtleben brachte die Magdeburger mit 3:2 in Front. Doch die Gäste konterten wieder, führten mit 4:3. Eric Geue erzielte den erneuten Ausgleich (4:4). Nach einem weiteren Treffer der Hallenser war es dann erneut Ehrhardt, der eine Vorlage von Sebastian Klemm zum 5:5 (54.) nutzte.

In den letzten fünf Minuten merkte man dem Gastgeber die fehlende Routine an. Die Saalebiber machten mit zwei weiteren Treffern die Sache klar und gewannen mit 7:5.

"Wir haben heute taktisch hervorragend gespielt. Leider haben wir es am Ende versäumt, hierfür auch den Erfolg zu ernten", kommentierte Kapitän Samtleben das Spiel. Dagegen meinte Coach Marco Gibser: "Wieder stehen wir ohne Punkte da, haben es erneut nicht verstanden, wichtige Zähler für den Klassenerhalt mitzunehmen."

WSG Reform: Sauer – Samtleben, Kabelitz, Stellmach, Gasde, Schöwe, Lara, Bartholome, Ehrhardt, Karnop, Mietzsch, Hoffmann, Geue, Klemm, Reinhard.