Magdeburg (vs/su) l Im feierlichen Rahmen der Sportlerehrung wurde in Halle nach 2015 zum zweiten Mal der BSSA-Preis verliehen. Damit würdigte der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt vor den 60 Gästen der Veranstaltung die langjährige Partnerschaft mit Peter Dietrich, ehemaliger Inhaber des Sanitätshauses Dietrich, einer Marke der REHA aktiv 2000 GmbH, und sein Engagement in der Förderung des Behindertensports in Sachsen-Anhalt.

Die größten Erfolge für die Landeshauptstadt erzielte im Jahr 2016 Handbikerin Andrea Eskau (USC Magdeburg). Bei den XV. Paralympischen Spielen von Rio de Janeiro gewann sie Gold im Straßenrennen und Silber im Einzelzeitfahren. Außerdem wurde sie Deutsche Meisterin im Straßenrennen und Vizemeisterin im Einzelzeitfahren.

Die blinden und sehbehinderten Kegelfreunde des MSV 90 waren auf europäischem und nationalem Niveau wieder sehr erfolgreich. Tilo Behrendt errang bei den Europameisterschaften im Kegeln Classic jeweils Silber im Einzel und in der Kombi-Wertung. Seine Mannschaftkameraden Jürgen Bethge, Gabriele Meyer und Peter Tränkler und er können zudem auf die erfolgreiche Bilanz von acht Deutschen Meistertiteln und gute EM-Platzierungen verweisen.

Nachwuchsschwimmerin Lina Henriette John vom VSB 1980 erhielt die Ehrung des BSSA für drei Meistertitel bei den internationalen deutschen Meisterschaften und Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen. Ihre Vereinskameraden Karina Müller-Freye und Branko Kautz gewannen jeweils Gold bei den deutschen Meisterschaften im Bankdrücken.

Für seinen Meistertitel im Tischtennis-Doppel wurde der für den SV Seehausen/Börde startende Magdeburger Heiko Müller geehrt. Alireza Kardooni belegte mit dem Parakanu in der nichtparalympischen Bootsklasse VL2 bei den Europameisterschaften Rang fünf.

Ein besonderer Dank ging auch an die Trainer Florian Giese (VSB Magdeburg/Schwimmen), Herbert Laabs (SC Magdeburg/Parakanu) und Klaus-Peter Rennau (Tischtennis SV Seehausen/Börde).