Mit sieben Punkten liegt der Oscherslebener SC nach Abschluss der Hinrunde auf dem vorletzten Rang des Verbandsligaklassements. Zielstellung bleibt ein einstelliger Tabellenplatz.

Oschersleben l André Linzert ist mit der Punkteausbeute seiner Mannschaft nicht zufrieden. "Die Hinrunde war nicht gerade berauschend, ich hatte 15 Punkte angepeilt." Am Ende wurden es sieben, alle geholt auf eigenem Platz. Nach dem 1:1 gegen Haldensleben folgten noch ein 2:0-Sieg gegen Völpke und ein knapper 1:0-Erfolg gegen den VfB Sangerhausen. Dem gegenüber stehen schon zehn Niederlagen. "Wir haben zu Hause trotz akzeptabler Leistungen zu viele Punkte liegen gelassen", blickt Linzert zurück. Die Zielstellung bleibt aber ein einstelliger Tabellenplatz.

Die Moral der Mannschaft stimmt zuversichtlich. Auch nach dem kurzfristigen Abgang von Christopher Kessler und erheblichen Personalsorgen bildete das Team eine Einheit. Christian Schütze, Neuzugang Benjamin Sacher, Christian Rasch, Manuel Zabel und Thomas Klare bilden das Grundgerüst des Oscherslebener SC. Matthias Heitmann, der wie Sacher vor Saisonbeginn aus Völpke kam, hatte Anlaufschwierigkeiten, wird laut Linzert "aber in der Rückrunde seine komplette Leistungsfähigkeit zeigen".

Besonders hervorzuheben ist der Zusammenhalt mit der zweiten Mannschaft. Immer wieder helfen Spieler in schwierigen Situationen aus (Rotsperren, Verletzungen) und schnuppern Verbandsligaluft. Bestes Beispiel ist Sebastian Huth, der schon viermal traf. Als negativer Höhepunkt bleibt die 3:5-Heimniederlage gegen Merseburg in Erinnerung. Dreimal verspielte der OSC eine Führung. Auch ohne Punkte, aber mit einer beherzten Leistung im Gepäck trat der OSC die Heimreise aus Stendal an. Was den Einsatzwillen betrifft, sicherlich ein Spiel mit Vorbildcharakter. Als Neuzugänge präsentierte der OSC drei Spieler aus Schwanebeck: Gabriel Lorenz, Ronny Rokitta, Dries Barner. Dazu kehrt Daniel Hoffmann nach seinem Kreuzbandriss zurück.

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