Von Reinhard Klar

Hötensleben l 1923 wurde in Hötensleben der neu gebaute Sportplatz an der Bahnhofstraße in Betrieb genommen. Die bisherige Sportanlage auf dem Schützenplatz, im Volksmund "grüner Erpel" genannt, genügte aus vielen Gründen den Anforderungen nicht mehr. Unter anderem war der Untergrund sehr schlammig und im genannten Jahr jagten bereits neun Mannschaften dem runden Leder nach.

Der neue Platz entstand auf dem Gelände des ehemaligen Frankenteiches. Durch die zähe Arbeit der Mitglieder gelang es, das unebene, wellige und von Gräben durchzogene Gelände einigermaßen zu ebnen. Im Laufe der folgenden Jahre waren noch viele Arbeiten notwendig, ehe der Platz den Ansprüchen einigermaßen genügte. Ihren absoluten Höhepunkt erlebt die Anlage 1932 mit den Gastspielen der Deutschen Fußballmeister Hertha BSC Berlin und der Spielvereinigung Fürth vor 6000 beziehungsweise 3000 Zuschauern. 1993 wurde der traditionsreiche Sportplatz an der Bahnhofstraße zu einer Freizeit-und Erholungssportstätte für Jedermann umgestaltet und wird seitdem rege genutzt.