Der SV Lok Oschersleben bleibt in der Handball-Bezirksliga weiter auf Platz eins. Dies ist das positive Fazit der Begegnung am Samstag.

Oschersleben l Der HSV Magdeburg II wurde am Ende zwar mit 36:32 Toren bezwungen, aber was die Zuschauer geboten bekamen, war letztlich nur dürftige Handballkost.

Das Spiel begann so, wie es Trainer Jens Schulz seinem Team vorgegeben hatte. Nach 30 Sekunden netzte Daniel Bentsch zum ersten Mal ein. Weitere zehn Minuten später führte der SV Lok schon mit 10:5 Toren. Alles deutete darauf hin, dass der Spitzenreiter gegen den Tabellenletzten auf einen klaren Erfolg hinsteuerte. Doch die Gäste fanden jetzt besser ins Spiel und nutzten die Abstimmungsprobleme in der Lok-Abwehr immer wieder zu einfachen Toren.

Die logische Konsequenz war eine Auszeit der Hausherren. Offensichtlich fanden die Trainerworte kein Gehör. Lok tat sich weiterhin schwer gegen die kompakte Gästeabwehr. Die Bodestädter legten zwar ständig vor, aber über ein 22:20 bis zur Pause kamen sie nicht hinaus.

Mit einem konzentrierten Beginn in der zweiten Hälfte schuf sich der Gastgeber insbesondere durch sichere Abschlüsse von Benjamin Müller und Daniel Bentsch ein Polster (25:20; 34.). Im weiteren Verlauf rissen beide Teams keine Bäume aus. Der Lok-Sieben ist es aber über die Stationen 26:21, 28:22 und 30:24 gelungen, sich eine komfortable Führung zu erarbeiten. Diese wurde in den folgenden Spielminuten fast aufgebraucht, da die engagierten Magdeburger zu fünf Treffern in Folge kamen. Folgerichtig nahm Lok-Coach Schulz in der 48. Minute beim Stand von 30:28 die Auszeit. Das Spiel drohte jetzt zu kippen, doch Lok hielt in den letzten Minuten noch einmal energisch dagegen und konnte sich zum Ende der Partie auf 34:29 Tore absetzen. Jetzt war die Gegenwehr der Gäste gebrochen.

So standen zwar die Punkte für den SV Lok Oschersleben auf der Haben-Seite, doch spielerischer Glanz kam während der ganzen Partie kaum auf.

SV Lok Oschersleben: Mann, Günther - Hilliger (2 Tore), Rudolph (2), König (2), Müller (4), Röhler (1), Wesemeier ( 4 ), Dennis Fischer (2), Tino Fischer (9), Bentsch (8), Schwarz (1), Schuster, Kutzner.

Siebenmeter: 5/5; Zeitstrafen: 4.