Der SV Seehausen hat mit seinem Remis bei Arminia Magdeburg ein beachtliches Ergebnis erzielt - dabei aber die Chance verpasst, dem Tabellenzweiten beide Punkte abzuknöpfen.

Von Hannfried Buchholz

Seehausen/Hadmersleben l Dem Gegner beide Punkte abzunehmen, fiel dem TSV Hadmersleben bei seinem Sieg gegen SV Blau-Gelb Eichenbarleben-Ochtmersleben nicht besonders schwer.

Arminia Magdeburg - SV Seehausen 8:8. Zum Auftakt lieferten Buchholz/Zühlke den Arminen Fänger/Rösel einen Kampf auf Augenhöhe, unterlagen aber dem Spitzendoppel der Arminen in fünf Sätzen. Ebenso über die volle Distanz ging die Partie am Nachbartisch, wo aber Trippner/Diefert in der Verlängerung des fünften Satzes gegen Baumgarten/König gewannen. Besonders bitter aus Seehäuser Sicht war, dass Wilke/Jackowicz eine 2:0-Satz-Führung nicht durchbringen konnten und Mäder/Neumann in der Verlängerung des Entscheidungssatzes den Sieg überlassen mussten.

So lag Seehausen nach den Doppeln 1:2 zurück, konnte aber den ersten Einzeldurchgang in allen Paarkreuzen ausgeglichen gestalten. Hier punkteten Markus Buchholz (3:0 -Baumgarten), Frank Trippner (3:0 -König) und Christian Diefert (3:0 -Neumann) sehr souverän für die Gäste.

Nachdem Markus Buchholz im Spitzenspiel Fänger 3:1 besiegte, wobei ihm im vierten Satz mehrmals Netz und Kante hilfreich zur Seite standen, war der 5:5-Ausgleich erkämpft. Als dann auch noch Karin Wilke (3:1 -Baumgarten) und der gut aufgelegte Frank Trippner (3:0 -Rösel) zwei weitere Siege nachlegten, vergab Tobias Zühle trotz zweier Matchbälle die Chance, Seehausen auf 8:5 nach vorn zu bringen. Den Weg ins Schlussdoppel ebnete dann Eric Jackowicz (3:1 - Neumann) seinem Team. Trotz der 2:0-Satz-Führung gelang es Trippner/Diefert nicht, Fänger/Rösel zu besiegen, um den greifbar nahen Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Seehausen: Buchholz (2), Wilke (1), Trippner (2,5), Zühlke, Diefert (1,5), E. Jackowicz (1).

TSV Hadmersleben - Blau-Gelb Eichenbarleben/Ochtm. 11:4. Die Gastgeber hatten mit zwei durch Wolff/Kaufmann gegen Beust/Finke (3:2) und Schröder/Rutka gegen Lüddemann/Schenke (3:1) gewonnene Doppel einen guten Start - lediglich Stritzke/Fritze mussten gegen Karpe/Julius eine knappe Fünf-Satz-Niederlage hinnehmen. Zwar verlor Stritzke etwas unerwartet das Auftaktspiel gegen Julius, aber danach waren die Gastgeber durch Nico Schröder (3:2 -Karpe), Ronny Wolff (3:0 -Finke), Volkmar Kaufmann (3:1 -Beust) und Fritze (3:2 -Schenke) viermal in Folge erfolgreich.

Nachdem Maurice Rutka (1:3 -Lüddemenn) das letzte Einzel im ersten Durchgang verlor, führten der TSV 6:3. Im zweiten Durchgang rehabilitierte sich Stritzke (3:1 -Karpe) für seine Auftaktniederlage, bevor vier weitere Hadmersleber Siege, bei einer Niederlage von Fritze gegen Lüddemann, zum Endergebnis führten.

Hadmersleben: Stritzke (1), Schröder (2,5), Wolff (2,5), Kaufmann (2,5), Fritze (1), Rutka (1,5).