Leichtathletik l Wanzleben (one) Mit zwei hochkarätigen Wettkämpfen hat Catharina Bartsch (Altersklasse 15) vom SV Blau-Weiß Empor Wanzleben ihre bisher erfolgreichste Hallensaison abgeschlossen.

Am ersten Ferienwochenende standen die 14. Mitteldeutschen Hallenmeisterschaften auf dem Programm. In Halle trafen sich die besten Leichtathleten aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Als Landesmeisterin hatte sich Catharina im Hochsprung mit der neuen Bestleistung von 1,63 Meter für diesen Wettkampf qualifiziert. Aber auch einige ihre Konkurrentinnen konnten Bestleistungen jenseits der 1,60 Meter anbieten, so dass ein spannender Verlauf vorprogrammiert war.

So stieg Catharina zum ersten Mal erst bei 1,50 Meter ein, um Kraft zu sparen und wirkte sehr konzentriert. 1,50 und 1,55 Meter überquerte sie sicher beim ersten Anlauf. Doch 1,58 Meter schaffte sie erst im zweiten Versuch. Damit lag sie auf Platz zwei und die Höhe von 1,61 Meter nahmen nur noch drei Athletinnen im Angriff.

Eine Medaille war also sicher, aber welche? Die Höhe übersprangen alle drei im ersten Versuch. Nun lagen 1,64 Meter auf und im ersten Durchgang schaffte es keine. Danach blieb sowohl bei Catharina als auch bei Doreen Heinze vom LAZ Leipzig die Latte liegen, während Marie Luise Wächter vom SV Halle die Segel strich. 1,67 Meter war dann für Catharina und Doreen zu hoch. So konnte sich Catharina über eine tolle Leistung und eine Silbermedaille freuen. Für Gold war der Fehlversuch bei 1,58 Meter zu viel.

Eine Woche später ließ Catharina beim 38. Arnstädter "Hochsprung mit Musik" die Saison perfekt mit dem Sieg und der neuen Bestleistung von 1,65 Meter ausklingen. Dabei konnte sie im Hauptprogramm Anschauungsunterricht für noch bessere Leistungen nehmen.

Beim voraussichtlich letzten Meeting boten die Starter eine echte Show und zum ersten Mal in den 38 Jahren übersprangen mit Aleksey Dimitrik und Olympiasieger Ivan Ukhov gleich zwei Sportler die Höhe von 2,40 Meter und machten dem Erfinder und langjährigen Cheforganisator Hubertus Triebel eine ganz besondere Freude. Diese wäre um ein Haar noch größer geworden. Beim Versuch, den neuen Hallen-Weltrekord von 2,44m aufzustellen, scheiterte Ukhof nur denkbar knapp.

Dem beizuwohnen war für Catharina sicher ein verdienter Lohn für ihre in der Hallensaison gezeigten Leistungen.