Wulferstedt (sgr) l Heute um 15 Uhr empfängt Germania Wulferstedt den Blankenburger FV (Hinspiel 0:2).

Wulferstedt möchte die gute Heimbilanz der laufenden Saison weiterhin bestätigen. Bisher verließ keine Gastmannschaft den Wulferstedter Rasen als Sieger. Dabei soll es auch gegen den Blankenburger FV bleiben. Die Begegnung hat einen brisanten Hintergrund, um dessen Mythos es nun langsam langweilig wird.

Sportgerichtsentscheidung könnte für Brisanz sorgen

Germanias Pressesprecher Stefan Grimbach: "Ich denke, ich spreche im Namen unseres Vereins und der Mannschaft, wenn ich sage, dass für uns die letzte Saison abgehakt ist. Wenn sich Blankenburg noch an den Ereignissen um die Sportgerichtsentscheidung hochzieht, ist das nicht unser Problem. Fußball ist schnelllebig und um gekränkte Eitelkeiten geht es nicht. Wir spielen bisher die erfolgreichere Saison, weil wir völlig unbekümmert sind, und dabei soll es bleiben." Tatsächlich ist Wulferstedt mit dem Heimvorteil im Rücken diesmal der Favorit in diesem Duell. Nach der letzten unglücklichen 0:1-Niederlage bei Schwarz-Gelb Bernburg setzt die Mannschaft alles auf Wiedergutmachung im ersten Heimspiel 2014.

Die starke Platzierung im oberen Tabellendrittel soll zudem bestätigt werden, und das geht nur durch einen Sieg. Immerhin wurden am letzten Spieltag bereits zwei Plätze eingebüßt und Wulferstedt ist jetzt Fünfter. In der Rückrunde dürfte ebenso noch die eine oder andere Überraschung von unten zu erwarten sein. Nichts desto trotz möchte Germania so schnell wie möglich die 35-Punkte-Marke erreichen. Trainer Marco Wagner muss gegen die Fieberling-Elf aus der Blütenstadt auf René Jahn verzichten, der in Bernburg die fünfte Gelbe Karte sah. Wagner: "Auch der Einsatz von Daniel Brunke ist fraglich. Er hat sich das Knie verdreht. In dem wir unser Spiel zielstrebiger durchziehen und vor dem Tor cooler bleiben, wollen wir im Heimspiel die letzte Niederlage wettmachen. Die Truppe muss gegen starke Blankenburger bis an die Grenze gehen."