Der 18. Spieltag in der Kreisoberliga hält zwei reine Altkreis-Derbys bereit. Dabei sind die Osterweddinger gegen Wanzleben in der Außenseiterrolle, während in Seehausen kein Favorit ausgemacht werden kann.

Landkreis l Der Anpfiff erfolgt für alle Partien am Sonnabend um 15 Uhr

Ein vermeintlich leichtes Spiel steht dem Zweitplatzierten, SV Blau-Weiß Empor Wanzleben, beim Tabellenletzten, Osterweddinger SV, bevor. Doch Wanzleben erlebte im letzten Spiel gegen Samswegen, dass auch Mannschaften, die sich im unteren Tabellenfeld befinden, nicht zu unterschätzen sind. Deshalb werden die Blau-Weißen konzentriert in diese Partie gehen.

Beim gastgebenden Osterweddinger SV stehen Trainer Dirk Elsner zum jetzigen Zeitpunkt nicht alle Akteure zur Verfügung. Seiner Mannschaft sind Kampfgeist oder Willen nicht abzusprechen, denn die Spieler rissen sich in beiden bisher ausgetragenen Partien der Rückrunde zusammen und versuchten wirklich alles.

"Der Einsatz der Mannschaft und der Wille ist da, doch wir müssen spielerisch noch einiges zulegen. Auch bei der Verwertung der herausgespielten Chancen müssen wir noch zulegen. Bei unserer derzeitigen Tabellensituation sehe ich die Lage schon dramatisch, aber nicht hoffnungslos. Wir haben nichts zu verlieren und müssen drei Punkte holen. Durch ein zielstrebigeres Spiel nach vorn und das Nutzen der Chancen muss uns dies gelingen", sagt Elsner vor dem Spiel.

SR: Maximilian Presser, Frank Benecke, Reno Pohl

Zum Spiel auf Åugenhöhe kommt es in der nächsten Partie zwischen dem SV Seehausen/Börde und dem SV Altenweddingen. Beide Mannschaften konnten ihr letztes Spiel nicht siegreich gestalten. So trifft hier der Viertplatzierte, Altenweddingen, auf den Fünftplatzierten, Seehausen. Nur dem besseren Torverhältnis bei gleicher Punktzahl ist es geschuldet, dass Altenweddingen den vorderen Platz belegt. Beide Teams sinnen auf Wiedergutmachung, um ihre Platzierung in der Tabelle zu festigen oder auszubauen. Der Gastgeber Seehausen muss in dieser Partie auf Buchholz und Schünemann verletzungsbedingt verzichten. Ins Team zurück kehren aber Ott und Strauß. Marian Kunth vom SV Seehausen sagt vor dem Spiel: "Ziel nach der miserablen Leistung in Dahlenwarsleben soll jetzt die Wiedergutmachung sein, dafür muss aber alles stimmen, was letzte Woche gefehlt hat, also Kampfgeist, Siegeswille und Einstellung. Die Spiele gegen Altenweddingen sind immer packend und spannend."

SR: Benjamin Lanzki, Gordon Gerhardi, Sebastian Andree