Hadmersleben (sgr/acz) l "Das sind die Derbys, die wir im letzten Jahr in der Staffel 2 vermisst haben", freut sich Hadmerslebens Coach Andreas Czeh auf das heutige Spiel gegen Germania Wulferstedt. Der Anpfiff in Hadmersleben erfolgt um 15 Uhr.

Czeh: "Uns ist der Lauf der Wulferstedter nicht verborgen geblieben, jedoch wollen wir zu Hause einen Sieg anpeilen. Doch Derbys haben ihren eigenen Charakter, hinzu kommt es auf die Tagesform an, Personaldecke und so weiter spielen eine Rolle. Mit drei Siegen in Folge sollten wir gestärkt in dieses Spiel gehen." Steffen Räke fehlt dem TSV nach der fünften Gelben Karte, Darius und Gammisch sind wieder dabei.

Auch in Wulferstedt fiebert man dem Vergleich mit dem alten Rivalen entgegen. Man kennt sich aus zahlreichen Testspielen bestens. Das Hinspiel fand mit dem 1:1 keinen Sieger. Beide Mannschaften trennen in der Tabelle nur drei Punkte, was vor allem daran liegt, dass Hadmersleben stark in die Rückrunde startete, neun von zwölf Punkten geholt hat. Besser war da nur das Spitzenduo der Tabelle, Askania Bernburg und Westerhausen.

Bei einem Hadmersleber Sieg würde der TSV die Wulferstedter aufgrund des besseren Torverhältnisses überrunden. Wulferstedt möchte das natürlich verhindern. Germanias Trainer Marco Wagner kündigt an: "Wir freuen uns auf das Derby. Es gibt immer Sachen, die wir als Mannschaft verbessern können im Spiel und dafür arbeitet die Truppe auch sehr gut im Training, um besser zu werden. Ich denke, es wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir versuchen müssen, weniger Fehler zu machen als der Gegner."

Wulferstedt kann wieder mit René Jahn planen, der seine Verletzung aus dem Staßfurt-Spiel auskuriert hat. Robert Jäger fehlt weiterhin verletzt, wie auch Torsten Herbst, der sich nach langer verletzungsbedingter Auszeit langsam herantastet und wieder Lauftraining absolviert. Auch Julius Kreft ist leider bereits längere Zeit abstinent.

Schiedsrichter: David Siegel - Holger Kurzmann, Lukas Fischer