Im letzten Heimspiel der Saison hat der SV Lok Oschersleben durch einen verdienten 35:28-(15:14)-Sieg gegen Germania Borne II das Ziel, erster Tabellenplatz und damit Aufstieg in die Verbandsliga, erreicht.

Oschersleben l Zu Beginn hatte die Lok-Sieben jedoch ihre Probleme mit den stark aufspielenden Gästen aus Borne. Im Angriff wollte nichts gelingen und die Abwehr musste sich auch erst finden. Das Ganze gipfelte zur Mitte der ersten Halbzeit in der 10:5-Führung der Gäste. Lok-Coach Schulz war gezwungen zu diesem frühen Zeitpunkt eine Auszeit zu nehmen.

Nach dieser Neuausrichtung lief es deutlich effektiver bei den die Gastgeber. Florian Rudolph traf in der 21. Minute zum 10:10-Ausgleich. In der Folge war es eine Partie auf Augenhöhe, in der die Teams abwechselnd mit einem Tor vorn lagen. Nach der Pausensirene verwandelte Tino Fischer noch einen fälligen Strafwurf, damit ging es mit einer knappen 15:14-Führung in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang hatte man den Eindruck, eine andere Oschersleber Mannschaft steht auf der Platte. Der SV Lok spielte jetzt druckvoll und nutzte die herausgespielten Chancen konsequent. Mit zunehmender Spieldauer konnten die Gäste dem hohen Tempo der Hausherren nicht mehr folgen. Spätestens nachdem Sebastian Hilliger in der 41. Minute das 22:17 markiert hatte, bog der SV Lok Oschersleben in die Siegerstraße ein. Mit einer überragenden Abwehrarbeit und schnellen Kontern wurde der Gast förmlich überrannt. Als neun Minuten vor Spielende Benjamin Levec zum 30:23 einnetzte, wurde die Partie endgültig zu einem Fest im Bewos-Sportzentrum.

Großen Anteil daran hatte auch das Blasorchester Oschersleben. Es sorgte für Stimmung in der Sporthalle und heizte allen Anwesenden ordentlich ein. Am Ende hieß es 35:28 für den SV Lok. Nach dem Abpfiff gab es kein Halten mehr, Spieler, Trainer und Zuschauer lagen sich in den Armen. Mit diesem Sieg steht der SV Lok Oschersleben als Aufsteiger in die Handball-Verbandsliga fest.

Am kommenden Sonntag geht es nach Blankenburg zum letzten Spiel der Saison. Im Harz will sich die Mannschaft mit einer ordentlichen Leistung aus der Handball-Bezirksliga verabschieden.

SV Lok Oschersleben: Phillips, Günther - Hilliger (4 Tore), Fritsche (3), Rudolph (5), König (2), Müller (5), T. Fischer (4), Bentsch (3), Levec (4), Schuster, Kutzner, Heyne (1), Neumann (1).

Siebenmeter : 6/4.

Zeitstrafen: 3; Rote Karte: 1.

Bilder