Klein Oschersleben (oju) l Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge hat der LSV 90 Klein Oschersleben am Samstag gegen den HV Ilsenburg mit 28:25 Toren gewonnen.

Die Vorzeichen standen gut, denn gegenüber der Vorwoche waren wieder alle Spieler einsatzfähig. Der Beginn war vielversprechend. Der LSV übernahm das Kommando und lag nach acht Minuten 5:0 in Front. Die Ilsenburger hatten die Startphase total verschlafen und netzten jetzt zum ersten Mal ein.

Die Hausherren wirkten mannschaftlich beweglicher und dadurch war die Chancenverwertung im Grünen Bereich. So führten die Börde-Mannen Mitte der Halbzeit mit 10:4 Toren. Nach einer Auszeit der Gäste, kämpften sich die Harzer heran. Offensichtlich hatten die Ilsenburger große Probleme mit dem Haftmittelverbot in der Sporthalle. Dennoch kämpften sich die Gäste bis zur Halbzeitpause auf 15:13 Toren heran.

In der zweiten Hälfte starteten die Ilsenburger mit einem Vier-Tore-Lauf und hatten in der 34. Minute das 16:16 erreicht. Wenig später lagen die Harzer mit 17:16 vorn. Doch danach kam der LSV 90 ins Rollen. Angeführt von Marcel Mock, der wieder schöne Konter-Tore erzielte, ging es über die Stationen 20:18, 25:20 bis zum 27:20 in der 49. Minute. Damit hatten die Hausherren die Vorentscheidung erzwungen.

Ilsenburgs Trainer Michael Löwe nahm die Auszeit, um sein Team noch einmal zu motivieren. Zum Ende hin wurde das Spiel ruppiger. Die Harzer kamen bis zur 59. Minute noch auf 28:25 Toren heran. Dann verletzte sich der Ilsenburger Eric Kunze im Zweikampf mit Florian Becker. Der Notarzt musste gerufen werden und der Spieler wurde ins Krankenhaus verbracht. Nach 20 Minuten Unterbrechung ließen beide Teams die restlichen Sekunden bis zum Spielende verstreichen. Der Verdacht auf eine Halswirbelverletzung bestätigte sich zum Glück nicht.

LSV 90: Witte, Engelhardt - Kernchen, Langenbeck (8 Tore), Garnatz, Mock (4), Dedecke (7), Faßke, Ramisch, Becker (7), Hoffmann (1), Suttner (1).

Siebenmeter: 5/4; Zeitstrafen: 3; Rote Karte: 1.