Auch im letzten Spiel der Saison 2013/14 war der SV Lok Oschersleben erfolgreich. Im Harz, bei der SG Stahl Blankenburg 1948, gewannen die Oschersleber am Sonntag mit 34:31 Toren. Es war aber ein hartes Stück Arbeit.

Oschersleben l Die Lok-Spieler wollten die vielen mitgereisten Fans natürlich nicht enttäuschen. Den Blankenburgern sah man schon während des Aufwärmens an, dass sie sich etwas vorgenommen hatten.

Zumindest in den ersten 30 Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Ball. Der SV Lok fand zunächst kein Mittel gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber, so dass Blankenburg leichte Vorteile hatte. Mit mehr als zwei Toren konnte sich die Heimsieben aber nicht absetzen.

Lok-Trainer Schulze fand während der Auszeit in der 20. Minute wahrscheinlich die richtigen Worte, denn danach waren die Gäste besser auf das Spiel der Harzer eingestellt. Trotzdem ging es nur mit einem Tor Vorsprung für den SV Lok in die Pause.

Gleich mit Beginn der zweiten Halbzeit setzten die Lok-Mannen die Blankenburger unter Druck. Allen voran Tino Fischer, der insgesamt neun Treffer erzielte. Bevor sich die SG Stahl so recht besann, lagen die Gäste durch einen Fünf-Tore-Lauf mit 17:23 vorn.

Auch die anschließende Auszeit der Hausherren brachte keinen Erfolg für die Blankenburger. Die Bodestädter agierten im Angriff überlegter und konzentrierter. Sie standen in der Abwehr sehr sicher. Der Gastgeber gab jedoch zu keiner Zeit auf und kam fünf Minuten vor Spielende noch einmal bis auf 27:30 Toren heran.

Als in dieser Spielphase Blankenburg noch einen Strafwurf zugesprochen bekam, wurde es noch einmal richtig spannend. Doch David Günther im Lok-Gehäuse war auf den Posten und hielt sicher. Bis zum Abpfiff konnte dann der erreichte Vorsprung verteidigt werden.

Nach dem Spiel wurde der Aufstieg des SV Lok Oschersleben in die Handball-Verbandsliga zuerst im Blankenburger Sportforum mit den vielen Fans gefeiert. Danach ging es mit dem Bus nach Großalsleben. Hier hatte der befreundete Sportverein Sturm 07 ein Festzelt aufgebaut, wo noch bis in die Abendstunden hinein gefeiert wurde.

SV Lok Oschersleben: Philipps, Günther - Hilliger (3 Tore), Rudolph (3), König (1), Müller (1), Röhler (5), Wesemeier (1), Tino Fischer (9), Bentsch (5), Schuster (2), Schwarz (2), Kutzner, Neumann (2).

Siebenmeter: 3/3.

Zeitstrafen: 7.