Klein Wanzleben (hfl) l In einer fairen und von Schiedsrichter Klaus Stock souverän geleiteten Begegnung behielt Empor Klein Wanzleben verdient die Oberhand und bleibt damit in der Rückrunde ungeschlagen, trotz oder gerade wegen zahlreicher Personalprobleme.

Nachdem in den ersten 20 Minuten außer einem Schulze-Kopfball nicht viel passiert war, gelang Empor innerhalb von 150 Sekunden ein Doppelschlag. Einen gut angelegten Angriff über Eric Waschull schloss Marcel Schulze mit der Führung ab. Danach verwandelte Christoph Jordan per Kopf einen von Max Klosa getretenen Eckball. Aufgrund des Nachlassens von Empor war nun der Gast dran und Daniel Methner verhinderte mehr als einmal Tore. Glück für die Groß Rodensleber, dass Schulze es kurz vor dem Pausenpfiff zu genau machen wollte und nur den Pfosten anvisierte.

Nach dem Seitentausch zunächst das gleiche Bild wie zu Beginn der Partie. Erst nach einer Stunde Spielzeit hatte Jordan die Chance zum Ausbau der Führung. Doch nur wenig später herrschte Chaos im Empor-Strafraum, das Sebastian Wiechert zum verdienten Anschlusstreffer nutzte. Nur zwei Minuten später stellte Schulze aber durch einen verwandelten Foulstrafstoß den alten Abstand wieder her. Die Gäste versuchten danach, doch noch zum Punktgewinn zu kommen und öffneten die Abwehr. Daraus ergaben sich Möglichkeiten für Jordan, den eingewechselten Becker und Braun, aber der gute Torhüter Florian Nachtigall war stets Herr der Lage.

Torfolge: 1:0 Schulze (19.), 2:0 Jordan (22.), 2:1 Wiechert (61.), 3:1 Schulze (63., FE).

Schiedsrichter: Stock (Magdeburg), Koch. Zuschauer: 51.

Empor Klein Wanzleben: Methner - Skowasch, Maier, Jordan, Flügel, F. Klosa, M. Klosa, Günther, Gajewski, Waschull (64. Becker), Schulze (71. Braun).

Eintracht Groß Rodensleben: Nachtigall - Heinemann (68. Fischer), Born, Rinke, Wiechert, Legerlotz, Schoppe, Peppel, Duttke, Jäger (64. Butzin), Meier.