Osterweddingen (aki) l Die Landesmeisterschaften der Radsportler im Einzelzeitfahren in Bahrendorf am vergangenen Sonnabend waren organisatorisch und sportlich eine perfekte Veranstaltung.

170 Sportler aus 26 Vereinen Sachsen-Anhalts und Sachsens ermittelten ihre Meister im einsamen Kampf gegen die Uhr. Mit Start / Ziel in Bahrendorf und Wendepunkt in Borne war eine schnelle, aber auch sehr windanfällige Strecke vorgegeben. Große Starterfelder, eine vollgesperrte Strecke und eine professionelle Zeitmessung ermöglichten ein erstklassiges Zeitfahren. Die Aktiven dankten dies mit guten sportlichen Leistungen.

Die 24 gestarteten Sportler des RSV Osterweddingen nutzten ihren guten Trainingszustand und den Heimvorteil ihrer Trainingsstrecke zu teils sehr guten Ergebnissen.So belegten Miriam Tschepe und Emma Axmann in der jüngsten Altersklasse U 11 weiblich die Medaillienplätze zwei und drei. Luzie Pommerenke fuhr knapp am Podest vorbei und belegte den vierten Platz. Ein komplettes Podium gab es in der U 13 männlich für den RSV. Hier gewann Moritz Kärsten vor Peter Zdun und Fabian Heinzelmann, bei den Mädels erkämpften sich Tami Rosse und Johanna Schmidt die Plätze zwei und drei.

Stark auch die Osterweddinger in der Altersklasse U 15. Hier siegte Julius Müller in starker Zeit vor Oskar Axmann. Mit Platz vier fuhr Marius Fritzlar hier knapp an der Medaillie vorbei. Anna Zdun fuhr in der U 15 weiblich auf den Silberrang. Den dritten Meistertitel an diesem Tag für den RSV Osterweddingen erkämpfte sich Moritz Tronnier in der U 17 männlich. Moritz hatte sich speziell auf diesen Wettkampf vorbereitet und wurde dafür mit dem Sieg belohnt.

Alle RSV-Sportler erkämpften sich neben guten Plätzen wichtige Punkte in der laufenden Jahreswertung des Landesverbandes und erfüllten teilweise D-Kadernormen. Zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung trugen viele Helfer bei. So hatte der RSV Osterweddingen über 30 Helfer im Einsatz, der Förderverein übernahm die Versorgung. Wie immer zuverlässige Hilfe kam von der Feuerwehr und der Gemeinde Sülzetal. Ein Dankeschön vor allem an die Kameraden der Feuerwehren Bahrendorf und Sülldorf, die mit ihrer Hilfe bei den Absperrmaßnahmen diese Veranstaltung überhaupt erst ermöglichten.