Am 25. und damit vorletzten Spieltag verabschieden sich der TSV Völpke und der Oscherslebener SC von ihrem Publikum mit dem letzten Heimspiel.

Landkreis l Für die Völpker hätte die heutige Partie gegen den Magdeburger SV Preussen eigentlich auch das vorerst letzte Heimspiel in der Verbandsliga sein sollen, denn als Tabellenschlusslicht war ihr Abstieg seit Wochen besiegelt. Durch den inzwischen feststehenden Rückzug der U23 des 1. FC Magdeburg aus der Liga hat sich nun aber doch noch ein Türchen geöffnet.

Völpkes Co-Trainer Andreas Brisch zur aktuellen Situation: "Staffelleiter Frank Nicolai hat uns bis spätestens 3. Juni Zeit gegeben, eine Entscheidung zu treffen - ob wir in der Liga bleiben wollen, oder nicht. Vor diesem Stichtag wird es auch keine Entscheidung geben, da es noch Sponsorengespräche gibt." Fest steht wohl, dass sich beim TSV niemand danach sehnt, eine Saison wie die aktuelle, mit fünf Punkten aus 24 Spielen, zu wiederholen. Dennoch ist ein freiwilliger Rückzug natürlich keine einfache Entscheidung.

Für das heutige Spiel hoffen die Völpker, dass sie sich besser verkaufen können, als in der Hinrunde, in der es gegen die Magdeburger eine 0:6-Klatsche gab. Schiedsrichter Tim Kohnert pfeift die Partie um 15 Uhr an. Ihm stehen als Assistenten Sven Schweinefuß und Nick Kahlert zur Seite.

Zur gleichen Zeit hat André Linzert seinen letzten Auftritt als Trainer des Oscherslebener SC im heimischen Jahnstadion. Gegen den 1. FC Lok Stendal verloren die Bodestädter in der Hinrunde knapp mit 1:2. Können sich Christian Rasch und Co. für diese Pleite revanchieren? Auf dem Papier ist die Lok-Elf in jedem Fall favorisiert, denn sie belegt den vierten Tabellenplatz (in der Rückrundentabelle sogar den zweiten), die Oschersleber bekanntlich den vorletzten. SR: Alexander Kroll, Tobias Menzel, Stephan Mattheis.