Zum Abschied von ihrem langjährigen Trainer Frank Markowski schenkten die Fußballer des SV Hohendodeleben ihm nicht nur ein Trikot mit allen Unterschriften und Mannschaftsfotos, sondern auch einen 3:2-Sieg gegen Neuwegersleben.

Hohendodeleben l Gleichzeitig wurden auch der Co-Trainer Maik Fischer und der Mannschaftsleiter Jörg Hampel von der Mannschaft verabschiedet.

Schiedsrichter Rainer Leischner pfiff die Partie dennoch mit seinem Linienrichter Leon Friedmann pünktlich an. Zunächst gab es aber eine Schweigeminute für Herbert Mensing, den langjährigen Kassierer des SV Hohendodeleben.

Beide Mannschaften zeigten zunächst ein zerfahrenes Spiel. Keines der Teams konnte überzeugen. In der elften Minute war es Marschke vom SVH, der nur knapp eine Flanke im Strafraum verpasste. Wenig später setzte sich Brecht rechts durch, ging in den Strafraum und passte zum besser postierten Marschke. Doch dieser verzog und sein Ball ging am linken Pfosten vorbei.

In der 18. Minute ein Freistoß von Bree, alle rissen schon die Arme hoch, doch der Ball landete am rechten Pfosten. Auch Steve Dammering traf wenig später nur das Außennetz. In der 29. Minute wieder ein Freistoß von Bree, jetzt aus 35 Metern. Sein Ball ging in den Strafraum, wo ihn Marschke zum 1:0 einnickte.

Buller im Tor der Gäste verhindert mit seinen Paraden ein ums andere Mal weitere Tore der Gastgeber. Selbst scharfe Schüsse von Marschke und Steve Dammering wehrte er ab. So gingen beide Mannschaften mit dem 1:0 in die Halbzeitpause.

Ein erstes Achtungszeichen setzten die Gäste aus Neuwegersleben. In der 51. Minute konnte Otto im Tor des SVH einen Freistoß noch abwehren. Draß bekam das Leder vor die Füße, verzog aber im Abschluss. Dann zeigte wieder Buller im Tor des SV Neuwegersleben Glanztaten. Erst wehrte er einen Kopfball von Brecht ab, dann einen Kopfball von Marschke. In der 65. Minute setzte sich Anton links außen durch, spielte in Strafraumhöhe ab zu Bree. Dessen Schuss landete oben rechts im Tor der Gäste zum 2:0.

Wenig später bekamen die Gäste aus Neuwegersleben drei Ecken hintereinander. Bei der Dritten stand Draß am zweiten Pfosten und köpfte zum 2:1 ein. Erst in der 80. Minute konnte Dodeleben auf 3:1 erhöhen. Tobisch setzte sich rechts durch und flankte zu Vollstrecker Bree in den Strafraum.

Wer dachte, damit wäre das Spiel durch, musste sich eines Besseren belehren lassen. In der 87. Minute bekam Neuwegersleben einen Freistoß in circa 30 Meter Torentfernung zugesprochen. Deichmann schoss den Ball über die Abwehr und über den Torwart zum 3:2 ins Tor.

Doch der SV Hohendodeleben konnte danach den Vorsprung bis zum Abpfiff sicher verwalten. Die Dodeleber führen die Tabelle damit vor dem letzten Spieltag mit einem Zähler Vorsprung vor dem Ummendorfer SV an. Am Sonnabend kommt es zum direkten Vergleich beider Teams, der über den Staffelsieg entscheidet.