Die Mannschaft des SV Hötensleben konnte im zweiten Spieljahr in der Landesklassen Staffel III nicht an das erfolgreiche Abschneiden des vorangegangenen Spieljahres anknüpfen. Obwohl man sich das Ziel gesetzt hatte, unter den ersten Fünf in der Tabelle zu landen, reichte es am Ende nur zu Platz acht.

Hötensleben (hjs) l Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. Ein wesentlicher Grund war das nicht zu rechtfertigende undisziplinierte Verhalten der Aktiven auf dem Platz. Die Mannschaft hat sich nahezu wöchentlich durch ihr Fehlverhalten personell so geschwächt, dass man nie auf eine eingespielte Elf zurückgreifen konnte. Sieben Rote Karten und zehn Gelb/Rote Karten waren das strafende Zeugnis. Während man im Vorjahr in der unteren Hälfte der Fair-Play-Wertung landete, nahm man zum Abschluss dieses Spieljahres folgerichtig den letzten Platz ein. Ein unrühmliches Aushängeschild für Mannschaft und Verein. Bezüglich dieser Tatsache gilt es für das Team, im kommenden Spieljahr, ein Schritt nach vorn zu machen.

Sportlich ordnete man sich mit 42 Punkten (elf Siege, neun Remis, zehn Niederlagen) im Mittelfeld ein. In der Heimbilanz schnitt der SVH mit 32 Punkten sehr gut ab, während die Auswärtsbilanz mit zehm Punkten verbesserungswürdig ist. Ein enormer Unterschied lässt sich zwischen der Hinrunde und der Rückrunde festellen.

Erreichten die Hötensleber in der Hinrunde mit 26 Punkten den vierten Platz, gab es in der Rückrunde einen starken Leistungsabfall mit nur 16 Punkten und Platz 14.

Waren es konditionelle Gründe, Konzentrationsschwächen oder andere Ursachen?

Vielleicht von jedem etwas. Positiv hervorzuheben, in der Bewertung der Ergebnisse, sind die Spiele gegen Askania Bernburg II (2:0 H), Atzendorf (4:1 A), Westerhausen (1:1 H) sowie das Spiel gegen Blankenburg (5:1 H). Enttäuschende Ergebnisse lieferte das Team in den Partien gegen die SG Bernburg (2:6 A), Oschersleben II (0:0 H), Westerhausen (0:7 A) und Osterwieck (1:1 H) ab.

Die Torschützenliste des SVH führten Tobias Kittel und Dustin Kremling mit 13 Toren an, vor dem Duo Enrico Broß und Riccardo Winkler, die jeweils sieben mal einnetzen.

Die Torjägerkrone ergatterte sich der Westerhäuser Reitzig mit 49 Toren. Im Verlaufe des Spieljahres entwickelte sich die Zusammenarbeit zwischen dem Trainerstab und der Mannschaft negativ, so dass eine notwendige Veränderung vorgenommen wurde. Andreas Hehl legte nach einer Aussprache drei Spieltage vor Schluss sein Amt nieder.

Andreas Hehl legt Traineramt nieder

Die Abteilungsleitung Fußball bedankt sich bei Andreas Hehl für sein Bemühen und seine Einsatzbereitschaft hinsichtlich der Trainingsdurchführung und der Betreuung, die er nahezu alleine bewältigte, da er von seinem Co-Trainer kaum Unterstützung erhielt. Erfreulich war die Bilanz bei den Zuschauerzahlen, dort nimmt der SVH mit 2264 Besuchern den zweiten Platz hinter Wulferstedt (2330) ein. Durchschnittlich passierten 151 Zuschauer (!) pro Heimspiel die Stadiontore des Glück-Auf-Stadions.

Das waren mehr als in der Saison 2012/13. Dafür gebührt den treuen Anhängern, auch aus den umliegenden Ortschaften, ein großer Dank. Darüber hinaus begleiteten viele Fans die Mannschaft zu den Auswärtsspielen.

Fünf SVH-Akteure bestritten in 30 Punktspielen mindestens 2000 Einsatzminuten. Angeführt wird der Spielerkreis von Michael Peine mit 2340 min, gefolgt von Tobias Kittel (2250), Paul Künne (2216), Kevin Doerge (2054) sowie Alexander Thielecke (2000 min.).

Der SVH hatte im gesamten Spieljahr 31 Spieler eingesetzt. Das war nicht nur allein dem undiszipliniertem Verhalten geschuldet, sondern hatte auch Arbeits-, Krankheits- und Veletzungsbedingte Gründe.

Für das kommende Spieljahr 2014/15 übernimmt Peter Strauß als Cheftrainer. Unterstützung erhält Strauß vom Co-Trainer Christian Pollex. Die Abteilung Fußball wünscht beiden maximale Erfolg und das nötige Glück für die anstehenden Aufgaben.

Abschließend möchte sich die Abteilungsleitung Fußball und die dazugehörigen Mannschaften ganz herzlich bei ihren Sponsoren und Partnern für die finanzielle und materielle Unterstützung bedanken und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit. Der Verein würdigt dieses in seiner Homepage sowie in den Programmheften der Heimsspiele.