Halle/Eilsleben l Nachdem die Teilnahme einer Gruppe von Senioren des SV Eilsleben 1909 am 7. Landesseniorenpokal des LSV Sachsen-Anhalt im vorigen Jahr eher bescheiden ausfiel, wollten es die Schützenbrüder in diesem Jahr etwas besser machen.

Drei Kleinkaliberpistolenschützen und vier Kleinkalibergewehrschützen hatten sich für diesen in Halle ausgetragenen Wettkampf zum Abschluss der Kleinkalibersaison vorbereitet und fuhren Anfang September in die Stadt an der Saale. Bei angenehmen Temperaturen und guten Witterungsbedingungen standen die Chancen für die drei Pistolenschützen auf eine gute Platzierung in den Einzel- und der Mannschaftswertung nicht schlecht, denn mit knapp 20 Teilnehmern war das Starterfeld nicht ganz so groß wie bei den Gewehrschützen. Dort hatten sich fast 40 Seniorinnen und Senioren in den drei Wertungsklassen Senioren A, B und C angemeldet, um im liegend aufgelegten Anschlag ihre Besten zu ermitteln.

Obwohl es bei zwei der Kurzwaffenspezialisten etwas holprig begann und sie erst zum Ende hin richtig in den Wettkampf fanden, waren Steffen Täuber und Lothar Julius mit ihren Plätzen sieben und acht zufrieden.

Der dritte Schütze, Horst Niemann, übertraf sich an diesem Tag selbst und gewann mit respektablem Vorsprung den begehrten Pokal. Alle drei Ergebnisse zusammen reichten dann abschließend auch noch für den erfreulichen zweiten Platz in der Mannschaftswertung.

Bei den Gewehrschützen zeigte sich erneut, dass die Umstellung von Seilzug- auf elektronische Anlagen allerhand Probleme mit sich bringt. Für Eberhard Reinsdorf (Sen. C), Jörg Oppermann und Hans-Otto Kellner (beide Sen. B) und Burkhard Smikowski (Sen. A) hingen die Trauben an diesem Vormittag besonders hoch, denn die Konkurrenz von 33 Schützen aus 22 Vereinen war sehr stark. Der älteste Teilnehmer der vier Eilsleber Senioren, Eberhard Reinsdorf, freute sich am Ende über seinen fünften Rang genauso wie die beiden B Senioren Jörg Oppermann und Hans-Otto Kellner über ihre Plätze acht und elf. Beim einzigen Senioren A Vertreter, Burkhard Smikowski, spielten wieder einmal die Nerven eine ausschlaggebende Rolle. Zwei erzielte Achten führten dazu, dass ihm am Schluss nur ein Ring für einen Platz auf dem Podest fehlte.

Da sich aber alle Gewehrschützen gegenüber den Resultaten aus dem Vorjahr verbessert haben und sich auch die Ausbeute der Pistolenschützen sehen lassen kann, beschloss man schon auf der Heimfahrt eine erneute Teilnahme am dann schon neunten Landesseniorenpokal des LSV Sachsen-Anhalt.