Am siebten Spieltag der Fußball-Verbandsliga steht das Derby zwischen dem Oscherslebener SC und dem Haldensleber SC im Fokus. Der Anpfiff erfolgt heute bereits um 13.30 Uhr. 30 Minuten später kämpft der FSV Barleben in Dessau um Punkte.

Landkreis (sku/cme) l In der zweiten Halbzeit drehte der Haldensleber SC richtig auf und machte aus einem 1:1 zur Pause gegen den Schönebecker SC noch ein 6:1. Der positive Eindruck nach dem Seitenwechsel wird zwar noch in den Köpfen stecken, doch mit dem Oscherslebener SC (Anpfiff um 13.30 Uhr) wartet auf das Team von Trainer Roland Zahn ein ganz anderer Gegner.

"Die Motivation ist nach dem Sieg groß und wir wollen auch das nächste Spiel gewinnen. Wir spielen immer auf Sieg", ließ Zahn verlauten, der gegen Schönebeck krankheitsbedingt fehlte, nun aber wieder an der Seitenlinie stehen wird.

Dennoch darf man sich vom Erfolg, aber auch von der letzten Niederlage des OSC, der 1:4 beim SV Edelweiß Arnstedt verlor, nicht blenden lassen. "Man kann zwar nicht in die Köpfe der einzelnen Spieler schauen, aber wir werden Oschersleben nicht unterschätzen", sagte Zahn. An der langen Verletztenliste hat sich auch in dieser Woche nicht viel getan, dennoch sei die Mannschaft gut aufgestellt.

"Die Langzeitverletzten werden uns noch einige Zeit fehlen, trotzdem sehe ich uns gut aufgestellt. Wir haben viele junge Spieler und die kommen jetzt zum Zug", so der Coach weiter.

Im Gastspiel des FSV Barleben gegen den SV Dessau 05 (Anpfiff: 14 Uhr) geht es für beide Seiten um wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze. Der FSV ist derzeit mit fünf Unentschieden der Remis-König der Liga und belegt somit auch nur einen Platz im Mittelfeld. Aktuell ist man Achter. Bei Konkurrent Dessau sieht die Lage weitaus kritischer aus. Der letzte Dreier datiert vom ersten Spieltag, seitdem gab es nur Unentschieden und Niederlagen. "Dessau gilt als sehr konterstarke Mannschaft, wir werden also nicht zu offen stehen", erklärt FSV-Coach Mario Middendorf. Seine Mannschaft zeigte den vielen Zuschauern in der Vorwoche ein attraktives Spiel (1:1 Preussen).

"Wir haben viel positives Feedback bekommen, dennoch müssen wir auch mal wieder zu null spielen", sagt der Trainer. Fehlen werden Schönberg, Hagedorn und vermutlich auch Loth.