Oschersleben (sbr) l Einmal mehr heißt der Gegner des Oscherslebener SC in diesem Monat FSV Barleben. Nach dem knappen Pokal-Aus beim 1:0 der Barleber vor drei Wochen hat die Elf aus der Bodestadt nun noch einmal die Chance, sich mit dem bisher ungeschlagenen Tabellenvierten zu messen.

Die Vorzeichen sind diesmal etwas anders. Zum einen haben die Oschersleber morgen um 14 Uhr den Heimvorteil auf ihrer Seite, zum anderen ist das Selbstbewusstsein nach einer guten Serie gewachsen. Vier Mal in Folge haben die Gastgeber in der Liga gewonnen, vier Mal sind sie ohne Gegentor geblieben. Mit einem Sieg würde man sogar am FSV vorbeiziehen. Trainer Mirko Sauerbach glaubt: "Wenn wir die in den letzten Wochen gesammelten Erfahrungen in die Waagschale werfen, die mannschaftliche Geschlossenheit zeigen und die Entwicklung fortsetzen, kann es uns gelingen, Barleben zu ärgern." Optimistisch stimmt die Tatsache, dass die Oschersleber voraussichtlich mit voller Kapelle antreten.

Barlebens Mario Middendorf hat ebenfalls kaum Personalsorgen. Einzig René Heckeroth wird arbeitsbedingt fehlen. "Man kennt sich gut. Wir wollen unseren Stiefel sauber herunterspielen und ihre Stärken in den Griff bekommen", so der FSV-Coach.