Die Bördeoberliga ist am Sonnabend zweigeteilt: Einige Vereine wie der Haldensleber SC II spielen in direkten Duellen um Punkte für den Aufstieg, für andere geht es nur um den Klassenverbleib.

Landkreis l Die Top-Begegnung ist ohne Zweifel das Spiel zwischen dem SV Seehausen und dem Haldensleber SC II - Erster gegen Dritter. Durch das unerwartete 2:2 beim SV Grün-Weiß Dahlenwarsleben hat der SVS leicht von seinem Vorsprung eingebüßt. Die HSC-Reserve feierte dagegen einen 2:1-Erfolg in Bülstringen. Mit einem Auswärtssieg könnte der HSC II bis auf einen Zähler an den Spitzenreiter herankommen.

Trotz des Punktgewinns ist Dahlenwarsleben in die Abstiegszone abgerutscht und hofft auf einen Sieg gegen den SSV Samswegen. "Der ist bitter nötig und wir wollen dabei an die zweite Halbzeit gegen Seehausen anknüpfen", erzählt Grün-Weiß-Coach Andreas Mucke.

Viel entspannter ist die Situation beim ISV Haldensleben. Am Sonnabend empfängt der Viertplatzierte die SG Bülstringen. SG-Trainer Frank Jurascheck geht mit Optimismus, aber auch respektvoll die Herausforderung an: "Eine Chance haben wir in jedem Spiel, aber die Aufgabe ist schon sehr anspruchsvoll."

Bei der Begegnung SV Irxleben II gegen den Flechtinger SV treffen zwei abstiegsgefährdete Teams aufeinander. Noch stehen beide über dem Strich, ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten wäre ein doppelt schöner Erfolg. Eine Pleite daher umso schlimmer.

Für den SV Kali Wolmirstedt wird es gegen Eintracht Gröningen schwer zu punkten. Von einem klaren Spiel kann laut Eintracht-Trainer Matthias Blesse aber keine Rede sein. "Der absolute Favorit sind wir nicht. Wir wollen aber auf jeden Fall punkten." Positiv stimmt ihn der aktuelle Aufwärtstrend, der an diesem Wochenende noch nicht zuende gehen soll.

Zwischen dem SV Gutenswegen/ Klein Ammensleben und dem TSV Niederndodeleben geht es um den Anschluss an die Spitzenplätze. Für das Heim-Team von Trainer Heiko Lackert ging es nach einem schwachen Saisonstart stetig bergauf, dagegen fiel die Kurve beim TSV zuletzt leicht abwärts. "Die Stimmung ist bedingt durch die Serie sehr gut und wir wollen den Erfolg von acht ungeschlagenen Spielen fortsetzen", sagte der Coach, der dennoch eine Vielzahl von Ausfällen zu beklagen hat.

In einem Spiel um die Mittelfeldplätze treffen Blau-Weiß Empor Wanzleben und der Oscherslebener SC II aufeinander. Beide sind nur durch einen Punkt getrennt, Vorteile sind kaum zu erkennen. "In diesem Spiel gibt es eigentlich keinen Favoriten. Das sagt die Tabelle auch aus", so die Einschätzung von OSC-Trainer Thomas Klare.

Der SV Altenweddingen empfängt den Ummendorfer SV. Einen größeren Abstand gibt es am elften Spieltag nicht. Zweiter gegen Letzter. Alles andere als ein Sieg des SVA wäre eine große Überraschung. Aber auch die hat es schon gegeben.