In einem spannenden aber zugleich mäßigen Bördeoberliga-Spiel haben Kali Wolmirstedt und der Oscherslebener SC II die Punkte geteilt. Die Partie ging 0:0 aus.

Wolmirstedt l Die Gäste aus Oschersleben hatten von Beginn an spielerische Vorteile und vergaben dennoch klarste Chancen. Als Kalis Daniel Kramersmeyer im Strafraum Oliver Schmidt foulte, gab es Elfmeter. Sebastian Huth verschoss aber in der 17. Minute. Nach gut einer halben Stunde hatten dann auch die Hausherren die erste Gelegenheit. Florian Blumes Einsatz und der Schuss von Marcel Liebscher brachten aber keinen Erfolg. Auf der Gegenseite verfehlte in der 38. Minute Steffen Wegener völlig freistehend das Tor. Kurz vor der Pause hielt Kali-Schlussmann Manuel Ginschat in großartiger Manier einen Schuss von Sebastian Huth.

Bereits zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff war es ebenfalls Huth, der unbedrängt über das Tor köpfte. Auch Wegener war in der 50. Minute nicht erfolgreicher, er verschoss erneut. Die Hausherren überstanden diese Phase somit ohne Gegentreffer und wurden fortan stärker. Manuel Böhnke sowie Blume scheiterten aber an OSC-Keeper Christoph Rütze. Ginschat war daraufhin abermals Sieger gegen Huth, bevor er in der 76. Minute einen mächtigen Schuss von Daniel Hoffmann aus dem Winkel fischte. Kurz vor Spielende scheiterte Liebscher erneut an Rütze. In der 90. Minute lief Liebscher einen langen Ball hinterher, Rütze kam dabei aus seinem Kasten und wollte klären, doch der Pressschlag sprang Richtung OSC-Tor. Liebscher erreichte die Kugel vor der Torauslinie aber nicht mehr und so blieb es beim gerechten Unentschieden. Kali-Trainer Nico Liebscher: "Nach drei gesperrten Spielern standen mir nur noch zehn gesunde zur Verfügung. Doch diese haben sich in jeden Ball und Zweikampf geschmissen, sodass ich mit der Leistung sehr zufrieden bin."

SV Kali Wolmirstedt: Ginschat - Böhnke, Bjick, Müller, Kramersmeyer, Hippler, Richter, Blume, Hagemeier, Lauenroth, M. Liebscher.

Oscherslebener SC II: Rütze - Schmidt, Dräger, Hoffmann, Dolle, Wegener, Winterberg, Wulf (54. Fessel), Westphal, Paetzel (79. Paulinski), Huth.