Zum Jahresende ist der Oscherslebener SC in der Verbandsliga noch zweimal zu Hause gefordert. Heute kommt der SV Dessau in Jahnstadion.

Landkreis l Der FSV Barleben bestreitet heute bereits sein letztes Punktspiel 2014. Das Team von Mario Middendorf gastiert ab 13 Uhr bei Romonta Amsdorf.

Klar, dass der OSC noch einige Punkte bis zum Jahresende anpeilt. "Das ist natürlich unser Wunsch", so Sauerbach, der aber vor dem heutigen Konkurrenten warnt. "Ich habe Dessau zweimal gesehen. Sie sind eine junge, griffige Mannschaft, die niemals aufgibt. Ich verstehe nicht, wie sie soweit unten stehen können." Der Aufsteiger ist mit zwölf Punkten Drittletzter des Klassements.

Dennoch, für den OSC zählt heute nur ein Sieg. Mit drei Punkten würde man sich auf Rang acht verbessern und hätte kommende Woche die Chance, endgültig zum oberen Mittelfeld aufzuschließen. Im November gelang dem Sauerbach-Team kein Sieg, unzufrieden ist der Trainer aber nicht. "Wir haben in Halle und gegen Merseburg einen Punkt geholt und hätten auch bei Preussen etwas mitnehmen müssen. Das sind für mich Erfolge. Wenn wir in der Rückrunde nochmal zehn Prozent drauflegen können, werden wir solche Spiele gewinnen." Schiedsrichter der Partie, die um 13 Uhr im Jahnstadion angepfiffen wird, ist Marcus Peter.

Eine letzte Aufgabe wartet in diesem Jahr noch auf den Spitzenreiter aus Barleben. Die Mannschaft von Mario Middendorf gastiert heute beim Tabellenelften aus Amsdorf. "Es wird wieder eine schwere Aufgabe für uns. Aber wir wollen die Serie bis Weihnachten halten", so Middendorf, der weiter nur von "Spiel zu Spiel" denkt. In Amsdorf wartet auf den Primus ein kleiner Kunstrasenplatz und ein Kontrahent, der zuletzt mit 5:0 in Sangerhausen gewann. "Wir müssen die Spannung hochhalten", appelliert der FSV-Coach. Im Vergleich zum 7:0-Erfolg gegen Haldensleben gibt es einige Änderungen im Kader. So fehlen Hennig, Schult und Bele allesamt arbeitsbedingt. Hinter den Einsätzen von Marcel Brendel (Magen-Darm) und René Heckeroth (Adduktoren) steht ein Fragezeichen. Mit einem Sieg würde der FSV die Herbstmeisterschaft klar machen. Die Hauptkonkurrenten Piesteritz (beim Schönebecker SC) und Preussen Magdeburg (bei Bitterfeld-Wolfen) haben lösbare Aufgaben. Schiedsrichter in Amsdorf ist Robin Enkelmann.