Langenweddingen (sbr) l Nach zuletzt zwei erfolgreichen Auftritten in Folge empfangen die Sachsen-Anhalt-Liga-Handballer des SV Langenweddingen heute Abend um 17.30 Uhr in eigener Halle den Landsberger HV. Dass dies ein unangenehmer Gegner ist, bekamen die Sülzetaler bereits im Hinspiel zu spüren. In Landsberg kassierte der SVL beim 23:25 eine bittere, vor allem auch unnötige Niederlage.

Der SVL will also nicht nur weiter erfolgreich sein, sondern auch Revanche nehmen. Die bisherigen Ergebnisse des LHV sind aber eine Warnung. Nach einem eher durchwachsenen Saisonstart, kämpfte das Team sich inzwischen ans Vorderfeld der Tabelle heran. Siege wie der im Hinspiel, oder daheim gegen Calbe machen deutlich, dass der LHV ein mehr als nur ernstzunehmender Gegner ist. Zuletzt gab es fünf Erfolge hintereinander, mit 19:13 Punkten auf Platz sechs liegend, haben die Gäste gerade drei Minuspunkte mehr auf dem Konto als der Drittplatzierte, der BSV 93 Magdeburg.

Aus Langenweddinger Sicht erschwert die aktuelle Personallage auch in dieser Woche die Situation. Definitiv werden erneut Stefan Schult, Sebastian Schneider und Nick Bollmann ausfallen. Wahrscheinlich wird auch Matthias Knorr fehlen. Matthias Krüger, der sich unter der Woche krank gemeldet hatte, droht ebenfalls auszufallen. Ihn würde aber Michael Eisenkolb vertreten. Matthias Scheller wird wieder auflaufen können, ebenso wie Alexander Rohr, der nach dreieinhalb-monatiger Zwangspause auf Grund einer Augenverletzung sein Comeback feiert. Damit bekommt der SVL wieder mehr Alternativen was das Kreisspiel, aber auch Abwehrsystem betrifft. Es bleibt zu hoffen, dass Fehler wie im Hinspiel vermieden werden.

SVL-Trainer Markus Deinert hofft: "Wir müssen genauso aufmerksam und diszipliniert verteidigen wie zuletzt, um dann in unsere Gegenstöße zukommen. Außerdem müssen wir geduldig spielen, unsere Angriffe ordentlich vorbereiten und natürlich so wenig Fehler wie möglich produzieren. Zudem haben wir ein Heimspiel. Diesen Vorteil wollen und müssen wir nutzen."

Zwar ist die Saison noch lange zu gehen, doch so langsam könnte sich bei einigen Teams abzeichnen, wohin der Weg letztendlich führen wird. Daher steht für beide Mannschaften viel auf dem Programm. Landsberg will genauso dran bleiben wie der SVL.