Altenweddingen (ms) l Der SV 1889 Altenweddingen hat nach einer 2:6-Niederlage gegen Langenfeld und einem 4:4-Unentschieden gegen Frintrop nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer sind bei drei ausstehenden Auswärtsspielen kaum wettzumachen, zumal die restlichen Gegner alle in der vorderen Tabellenhälfte platziert sind.

SV Altenweddingen - BSV Langenfeld 2:6. Vor Beginn des Matches bedankten sich die Gäste bei den Altenweddingern für die Zustimmung einer Spielverlegung, denn zum angesetzten Beginn um 14 Uhr hätten diese nicht antreten können und das Spiel wäre mit 8:0 für den SVA gewertet worden. Obendrein hätte der BSV noch eine saftige Geldstrafe abdrücken müssen. Obwohl die Sülzetaler diese wichtigen Punkte im Abstiegskampf gut gebrauchen könnten, suchte man die faire und sportliche Lösung. Und hier waren die Gäste leider etwas besser und siegten mit 6:2. Manfred Schuffert (0,42) verzweifelte an den schwierigen Positionen, die ihm sein Gegner hinterließ, und unterlag mit 25:39. Karsten Schubert (0,63) war seinem Gegner ebenbürtig. Am Ende siegte etwas glücklich der Gästespieler mit 40:37. Steffen Rödel (0,77) machte bis zur 25. Aufnahme ein tolles Spiel, lag 30:19 vorn und der Sieg schien greifbar. Doch plötzlich ging gar nichts mehr und Rödel unterlag noch mit 34:40. Stefan Scheler (0,75) riss zwar keine Bäume aus, dennoch hatte er seinen Gegner sicher im Griff und holte mit einem 40:34-Sieg wenigstens noch die Ehrenpunkte für den SVA.

SV Altenweddingen - BC Frintrop 4:4. Mit den am Sonntag gespielten Durchschnitten gegen Frintrop hätte man am Samstag gegen Langenfeld noch 8:0 gewonnen. Wenigstens gelang den Sülzetalern im letzten Heimspiel noch der erste Heimpunkt - erneut war es aber eher ein verlorener. Manfred Schufferts Kontrahent machte ausgerechnet in Altenweddingen sein mit Abstand bestes Saisonspiel und gewann mit 40:32. Ein solider Schnitt von 0,67 durch Schuffert reichte leider nicht. Karsten Schubert (0,69) hatte leichtes Spiel gegen einen schwachen Kontrahenten (40:24). Noch höher, nämlich 40:22, gewann Steffen Rödel (0,93), obwohl er Mitte der Partie mit 11:13 noch hinten lag. Dank eines sensationellen Zwischenspurts mit 22 Punkten in nur zehn Aufnahmen sprang für Rödel sogar noch Saisonbestleistung heraus. Stefan Scheler (0,68) konnte nur bis zur Hälfte Paroli bieten, dann zog der Essener auf und davon. Am Ende wurde ein 40:28-Erfolg des Gästespielers notiert. Das damit feststehende 4:4 war zu wenig für den SV Altenweddingen. Nur noch durch ein Wunder kann man die Klasse halten.