Oschersleben (oju) l Der SV Lok Oschersleben hat sein Verbandsligaspiel gegen den FSV 1895 Magdeburg mit 27:32-Toren verloren. Mit der nunmehr vierten Niederlage in Folge bleibt der SV Lok weiterhin auf Formsuche.

Obwohl auf vier Spieler verzichtet werden musste und dadurch die Decke etwas dünn war, hatten sich die Männer um Coach Jens Schulz am Samstag etwas vorgenommen. Die Partie wurde von beiden Teams ohne langes Abtasten angegangen. Die Gäste zogen mit einer schnellen 4:1-Führung das Spiel zunächst an sich. Im weiteren Verlauf kamen die Hausherren gegen die kompakte Abwehr der Gäste besser zurecht und erkämpften in der neunten Minute den 4:4-Ausgleich. Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gastgeber.

Ab der 25. Minute, als nach einem Ballverlust des SV Lok durch die Gäste das 11:11 markiert wurde, hatte der Gegner einen Lauf. Im Spiel der Hausherren nach vorne wurden viele technische Fehler produziert. Dieses lud die Fermersleber förmlich zum Kontern ein. Folgerichtig ging es mit einem Spielstand von 14:10 für die Gäste in die Kabinen.

In den zweiten Durchgang starteten die Bodestädter konzentrierter und dann holten Tor um Tor auf - erst zum 16:16 und wenig später zum 20:20-Ausgleich. Danach wurde wie schon so oft zu hektisch der Abschluss gesucht und nicht klug genug gespielt. Die Folge war, dass die Gäste über 20:22, 21:25 und 22:28 so langsam aber sicher auf die Siegerstrasse einbogen. Der SV Lok Oschersleben stemmte sich gegen die drohende Niederlage, kämpfte und kam dann noch einmal auf 26:28 Toren heran. Die Fermersleber waren aber clever genug und haben sich den Vorsprung bis zum Abpfiff nicht mehr nehmen lassen.

SV Lok Oschersleben: Fichtner, Günther - Rabe (6 Tore), Fritsche (3), Rudolph (2), König, Müller (2), Dennis Fischer, Tino Fischer (7), Bentsch (6), Schwarz (1).

Siebenmeter: 6/5.

Zeitstrafen: 8.

Rote Karte: 1