In der Fußball-Verbandsliga genießen der FSV Barleben und der Haldensleber SC am Wochenende Heimrecht. Während der Tabellenführer heute den amtierenden Landesmeister Halle-Ammendorf empfängt, begrüßt der HSC am Sonntag den SV Dessau 05.

Haldensleben/Barleben l "Es wird ein Gradmesser für uns", sagt Barlebens Trainer Mario Middendorf vor der Partie gegen den Titelverteidiger. Mit dem furiosen 6:1-Erfolg gegen Sangerhausen im Rücken wird der Spitzenreiter versuchen, heute auf dem heimischen Anger weiter nachzulegen.

"Ein Sieg gegen eine so gute Mannschaft könnte für die kommenden Wochen Flügel verleihen", hofft Middendorf auf einen positiven Ausgang. Die Gäste sind aktuell Tabellensechster, aber nicht zu unterschätzen. Sie stellen den viertbesten Angriff, die drittbeste Defensive und die zweit beste Auswärtsmannschaft der Klasse.

Personell sieht es bei den Barlebern weiter nicht rosig aus. Philipp Hennecke und Peter Otte peilen das Pokalspiel gegen den Halleschen FC am 28. März an, dazu ist Mathieu Bele erkrankt. Für Robert Löw kommt ein Einsatz von Beginn an ebenfalls zu früh. Positives gibt es hingegen von Christian Loth zu vermelden. Der 29-Jährige kommt zurück und könnte für Bele in die Innenverteidigung rutschen. Die Partie steht unter der Leitung von Karsten Fettback (Beginn: 14 Uhr).

Nach dem starken Auftritt gegen Preussen Magdeburg, der nicht mit einem Punkt belohnt wurde, peilt der Haldensleber SC im Heimspiel gegen den SV Dessau die ersten Zähler im Jahr 2015 an. Wieder zum Kader des Krüger-Teams gehört am Sonntag Tim Girke, der seine Sperre in der Vorwoche abgesessen hat. Die Gäste aus Dessau verbuchten am vergangenen Wochenende ein torloses Remis gegen Arnstedt und haben aktuell sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Schiedsrichter der Partie im Waldstadion ist Marcus Peter. Der Anpfiff erfolgt morgen um 14 Uhr.

Eigentlich sind die Rollen vor dem Heimspiel des Oscherslebener SC gegen den Tabellenletzten, den Schönebecker SC, klar verteilt - das dachte man aber auch vor der Partie des OSC gegen Völpke. Umso mehr werden die Gastgeber heute aufpassen, den Gegner nicht zu unterschätzen. Völpkes Coach Ingo Herrmanns hofft vor der Partie beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen, dass seine Mannschaft den Schwung aus dem Kreisderbysieg gegen den OSC mitnehmen kann. Die Bitterfelder stehen nämlich nur zwei Plätze vor dem TSV, mit sechs Punkten Vorsprung - ein Erfolg würde damit doppelt wiegen. Beide Partien finden heute um 14 Uhr statt.