Das HSC-Verbandsligateam bleibt im heimischen SWH-Waldstadion zwar kaum besiegt, doch im ersten Heimspiel 2015 kam man am 18.Spieltag gegen den SV Dessau 05 nicht über ein torloses Remis hinaus.

Haldensleben (mke) l Nach sehr zerfahrenem Beginn beider Mannschaften hatte Tim Girke (7.) den ersten Warnschuss auf HSC-Seite abgegeben. Aus 20 Metern ging der Ball aber doch deutlich am Dessauer Gehäuse vorbei. Da war die Gästechance durch Sitte (12.) schon gefährlicher. Sein Kopfball streifte nur knapp an Switalas Tor vorbei.

In der Folge versuchte der HSC das Spiel zu machen, was auch gelang, doch durch viele kleine Fehler im Aufbau kamen wenig Spielfluss und Torchancen zu Stande. Die nächste gute Chance gab es wieder bei den Dessauern. Schuhmacher (27.) setzte seinen Kopfball knapp am HSC-Tor vorbei. Bis auf einen Girke-Freistoss (37.), den Hasse als Abnehmer knapp verpasste, fiel dem HSC wenig ein. So plätscherte das Spiel dahin, bis Schiedsrichter Menz pünktlich zur Halbzeit pfiff.

Nach dem Seitenwechsel kamen die HSC-Schützlinge deutlich frischer als der Gast aus der Kabine. Die Dessauer hatten ein wenig Glück, als in der 56. Minute nach Foul an Girke der Elfmeterpfiff ausblieb. Dies war auch der einzige Aufreger bis zur 67. Minute, denn fortan konnte man von einer ereignisarmen Partie sprechen.

Wie aus dem Nichts kamen die Gäste zu zwei guten Einschussmöglichkeiten. Aber Heinsig (67.) und Zilke (75.) vergaben ihre Chancen eher kläglich. In den letzten acht Spielminuten sahen die Zuschauer dann deutlich mehr Torraumszenen als im gesamten Spiel. Beide Teams wollten noch den späten Siegtreffer erzielen. Der agile Berlin (82.) ließ zwei Verteidiger aussteigen, konnte aber den Ball nicht im Tor unterbringen. Auch Hasses (84.) Gewaltschuss streifte knapp am Pfosten vorbei. Irgendwie lag die HSC-Führung in der Luft. Aber es sollte wohl nicht sein, denn nach super Pass von Hasse auf den eingewechselten Hering (87.) ging dessen Schuss nur an den Pfosten. Dessau hatte in der 89. Minute noch einen Schuss durch Zilke zu bieten, den Switala aber entschärfte.

So blieb es bei der sicherlich gerechten Punkteteilung in einer - bis auf die Schlussphase - mittelmäßigen Partie. Eine schwere Auswärtshürde hat der HSC am Sonnabend zu nehmen, wenn es zum Oberliga-Absteiger nach Piesteritz geht.

HSC: Switala - D.Helmecke (58.Ohrdorf), Siebert, Schütte, M.Helmecke - Mäde, Gießmann (78.Folkens), T.Girke, Berlin - Mühlisch (65.Hering), Hasse.