Klein Oschersleben (oju) l In einer über weite Strecken auf gutem Niveau verlaufenden Partie gab es keinen Sieger zwischen dem LSV 90 Klein Oschersleben und dem Güsener HC.

Es war eine Menge los am vergangenen Sonntag im BEWOS-Sportzentrum, denn im Vorfeld spielten schon die E-und die B-Jugend des LSV 90. Beide gewannen ihre Spiele deutlich und brachten die Fans in Stimmung für die Verbandsliga-Partie. Die Klein Oschersleber Anhänger sahen bei den Männern dann gute Handballkost. Der Ball lief wie an einer Schnur gezogen und die Angriffe endeten zumeist mit einem Tor für die Hausherren. Sven Garnatz erwischte einen super Tag. Mit sechs Toren und einigen intelligenten Kreisanspielen war er ein Garant für das souveräne Auftreten der Gastgeber in der ersten Hälfte. Auch der Rest der Klein Oschersleber kämpfte vorbildlich. Selbst wenn der Ball nicht beim ersten Versuch im Netz zappelte, wurde so lange nachgesetzt, bis er drin war. In der 23. Minute stand es 14:10 und auch wenn die Güsener kurz auf 14:12 verkürzten, gehörten die letzten Minuten den Hausherren, die mit einem 4:0-Lauf zum 18:12-Pausenstand trafen.

Nach Wiederanpfiff starteten die Gäste besser und ließen den LSV-Vorsprung schrumpfen (18:16). Erst in der 36. Minute gelang dem LSV der erste Treffer zum 19:16. Von der Souveränität der ersten Hälfte war nichts mehr zu sehen. Dazu kam, dass die Schiedsrichter mit fragwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten Unruhe in das Spiel brachten. Die Gäste trafen in der 45. Minute zum 21:21. Die Hausherren kämpften und hatten wieder größere Spielanteile. Durch eine starke Parade des LSV-Keepers Mathias Engelhardt und drei Tore in Folge lagen die Gastgeber wenig später mit 24:21 in Führung. Güsen zeigte aber Moral, ließ nicht locker und glich aus (24:24).

Als dann Florian Becker in der 59. Minute zum 25:24 traf, sollte das eigentlich die Entscheidung sein, aber die Gäste schafften Sekunden vor dem Abpfiff doch noch das 25:25.

LSV 90 Klein Oschersleben: Witte, Engelhardt - Kernchen (2 Tore), Chris Langenbeck (3), Garnatz (6), Hohlfelder, Dedecke (3), Becker (5), Kuhle, Florian Langenbeck (2), Hoffmann, Suttner (4).

Siebenmeter: 1/1. Zeitstrafen: 3.