Haldensleben l Vor einer schweren Heimaufgabe stehen am Sonntag die Sachsen-Anhalt-Liga-Herren des HSV Haldensleben. Ab 17 Uhr gastiert der Tabellendritte BSV Magdeburg in der Ohrelandhalle. "Sie hatten ihre kleine Schwächephase, aber die haben sie überwunden. Sie reisen als klarer Favorit an", blickt Haldenslebens Carsten Fister voraus. Nach drei Niederlagen in Folge möchte der HSV nun wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Fister hat Hoffnung. "Mit Marvin Möritz kommt unser Abwehrchef zurück. Das sollte uns wieder die nötige Stabilität geben." Insgesamt stellt sich die personelle Situation im HSV-Lager wesentlich entspannter dar. Einzig Marco Möritz wird fehlen. Dazu ist der Einsatz von Tom Mocker aufgrund von Knieproblemen fraglich.

Das Training unter der Woche fand ohne Matthias Schröder statt. Der Coach war beruflich verhindert. "Marco Möritz hat das sehr gut gemacht, auch wenn die Trainingsbeteiligung aus unterschiedlichen Gründen nicht sehr hoch war", bewertet Fister. Für ihn kommt es am Sonntag vor allem auf den Rückraum an. "Der BSV hat dort großgewachsene und wurfgewaltige Spieler. Wir hingegen müssen geduldiger spielen und vielleicht einmal mehr den extra Pass suchen."

Das Hinspiel verloren die Haldensleber am Ende deutlich mit 25:33. Geleitet wird die Partie vom Gespann Rehfeldt/Schwibbe.