Mit erheblichen Personalproblemen reist der FSV Barleben am Sonntag zur Reserve des Halleschen FC. Vor allem im Zentrum hat Trainer Mario Middendorf Sorgen.

Landkreis l Blieb der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga in der Hinrunde von Verletzungen und Ausfällen verschont, kommt es nun knüppeldick. Nach Otte und Hennecke verletzten sich beim 3:3 gegen Halle-Ammendorf auch Loth und Prinz. "Wir haben den Punkt teuer bezahlt", so Middendorf. Dazu kommen der berufliche Ausfall von Schaltzentrale Potyka und mögliche private Verpflichtungen von Thomas Hagedorn. Er sieht Vaterfreuden entgegen. So wird morgen eine Mannschaft auflaufen, die so noch nie zusammen gespielt hat. Dennoch möchte das Team eine Trotzreaktion zeigen. "Die Jungs haben selbstkritisch die erste Halbzeit gegen Ammendorf ausgewertet und erkannt, was falsch gelaufen ist. Jedem ist bewusst, dass du gegen keinen Gegner in der Liga auch nur ansatzweise nachlassen darfst", gibt der FSV-Coach Einblick. Die HFC-Reserve verlor zum Rückrundenauftakt gegen Stendal (0:2), bezwang in der Vorwoche aber Sangerhausen (4:1). "Wir wissen, was uns fußballerisch erwartet. Sie bleiben in der Regel in ihrem Kader", blickt Middendorf voraus. Schiedsrichter der Partie ist Tristan Tauche, der Anpfiff erfolgt um 13 Uhr.

Vor einer herausfordernden Auswärtsaufgabe steht bereits heute der Haldensleber SC. Die Mannschaft von Tom Krüger gastiert beim Tabellenzweiten Grün-Weiß Piesteritz. Am vergangenen Spieltag holten die Kreisstädter ihren ersten Punkt. Nach dem torlosen Remis gegen Dessau warten die Blau-Gelben aber noch auf ihren ersten Treffer im Jahr 2015. Deren fünf schoss der heutige Gastgeber vor sieben Tagen in Arnstedt. Bei vier Punkten Rückstand und einem Spiel in der Hinterhand kann Piesteritz den Staffelsieg noch aus eigener Kraft schaffen. Ausrutscher wie im Hinspiel, als sich der Haldensleber SC sensationell mit 1:0 durchsetzte, darf sich das Ferl-Team aber nicht erlauben (SR:Martin Beutel /15 Uhr).