Mit einem letztlich souveränen 28:23-Heimerfolg haben die Männer des SV Lok Oschersleben die HSG aus Osterburg besiegt. Damit hat die Mannschaft nach langer Durststrecke endlich wieder ein positives Ergebnis erkämpft.

Oschersleben l Der SV Lok kam zunächst schwer ins Spiel und sah sich zeitig einer 1:3-Führung der Osterburger gegenüber. Es dauerte bis zum 5:4, ehe sich die Hausherren das erste Mal in Führung setzen konnten. Im weiteren Verlauf produzierten beide Mannschaften im Angriffsspiel viele einfache technische Fehler, so dass kein ordentlicher Spielfluss zustande kam.

Selbst mit Überzahl können Gäste nichts anfangen

Der Gastgeber zog sich dabei noch etwas besser aus der Affäre und behauptete stets eine knappe Führung. Selbst als die Lok-Sieben in doppelter Unterzahl spielen musste, konnten die Gäste kein Kapital daraus schlagen. Im Gegenteil, Tino Fischer netzte erfolgreich ein. Die Bodestädter hatten die letzten Minuten vor der Pause die größeren Spielanteile und konnten sich leicht mit 14:11 Toren absetzen.

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Treffer von Florian Rudolph zum 15:11. Die Osterburger gaben sich aber noch lange nicht geschlagen. Die Partie entwickelte sich zu einem echten Handballkampf, beide Abwehrreihen agierten sehr aggressiv, ohne aber die sportliche Fairness vermissen zu lassen.

Oschersleben erhöhte das Tempo, schaltete schnell von Abwehr auf Angriff um und zeigte jetzt die Cleverness und den Biss, den man in den letzten Spielen vermisst hatte. Selbst mehrfache Unterzahlsituationen konnte den SV Lok an diesem Samstag nicht schwächen. Angeführt durch einen gut aufgelegten Tino Fischer (9 Tore) wurde der Vorsprung zum Gegner ausgebaut. Bei einem Spielstand von 28:20 war die Gegenwehr der Altmärker dann endgültig gebrochen und das Spiel entschieden.

SV Lok Oschersleben: Fichtner, Günther - Hilliger (3 Tore), Fritsche (4), Rudolph (2), König (5), Müller (2), Tino Fischer (9), Bentsch, Schwarz (3).

Siebenmeter: 3/2. Zeitstrafen: 10. Rote Karte: 1 (3x2 Minuten).