Groß Santersleben l Im Halbfinale des KFV-Bördepokals hat sich die zweite Mannschaft von Groß Santersleben mit 3:0 (2:0) gegen Blau-Weiß Elbe Glindenberg durchgesetzt. Das Team von Trainer Morris Jagusch zeigte durchweg eine konzentrierte Vorstellung und zog verdient ins Finale ein.

Bereits mit der ersten großen Chance gingen die Hausherren in Führung. In der zehnten Minute führte Kevin Garz eine Ecke aus und mit einem Volleyschluss netzte Andreas Kramer zum 1:0 ein. Glindenbergs Torwart Alexander Köhler war chancenlos. Nur drei Minuten später folgte bereits der nächste Treffer. Garz setzte sich auf der rechten Seite durch, passte von der Grundlinie in Richtung Fünfmeterraum und Julian Stadler schob zum 2:0 ein. "Das waren die entscheidenden Szenen, keine Frage", sagte nach dem Spiel Santos-Trainer Jagusch. Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Gastgeber die Partie. Glindenberg konnte sich wegen einiger Ausfälle in der Offensive kaum durchsetzen. "Der Gegner ist ja heute personell geschwächt aufgelaufen. Wir wissen, dass bei denen drei gute Spieler gefehlt haben und somit hatten wir einen kleinen Vorteil und den haben wir, besonders in der ersten Halbzeit, genutzt", so Jagusch weiter.

Nach dem Seitenwechsel hatte Glindenberg die erste große Szene. Doch Santos-Keeper Mathias Kramer musste nicht eingreifen. Die Hausherren konzentrierten sich im weiteren Verlauf auf eine stabile Abwehr, waren über Konter aber stets gefährlich. Besonders Stadler und Garz waren an vielen Aktionen beteiligt, ein weiteres Tor wollte ihnen aber vorerst nicht gelingen. Blau-Weiß hatte gegen Mitte der zweiten Halbzeit dann die größte Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Kramer kam aber rechtzeitig aus seinem Kasten, verkürzte den Winkel und vereitelte den Abschluss. Den Schlusspunkt setzte Stadler, der einen Pass durch die Schnittstelle der Abwehr erhielt, den herauslaufenden Torwart umspielte und ins leere Tor einschob. "Wir hatten uns vor dem Pokal gar nichts vorgenommen und sind jetzt positiv überrascht", sagte Jagusch.

SV Groß Santersleben II: M. Kramer - Richard, A. Kramer, Schaper (55. Alicke), Neumann, Dolcke, Nordheim, Peter, Lauenroth (84. Wolter), Stadler (85. Weidner), Garz.

Blau-Weiß Elbe Glindenberg: Köhler - Ziebell, Schmidt, Wnendt, Türpitz, Andersson, Hoppe, Richter, Shymaylo, Kucz, Jacob.

Torfolge: 1:0 A. Kramer (10.), 2:0 Stadler (13.), 3:0 Stadler (81.).