Unter keinem guten Stern stand die Auswärtspartie des LSV 90 Klein Oschersleben im Norden Sachsen-Anhalts. Bei der HSG Osterburg verloren die personell geschwächten Börde-Handballer dann auch mit 26:31 Toren.

Osterburg l Trotz der vielen Ausfälle konnten die Klein Oschersleber in den ersten 20 Minuten gut mithalten. Da stand es 11:10 für die Altmärker. Im Angriff zeigte Florian Becker gute Aktionen, vier Tore gingen in diesen Abschnitt auf sein Konto.

Bei den Hausherren ragten unterdessen der linke Rückraum- und der Kreisspieler heraus. Immer wieder ließen beide die LSV-Abwehr schlecht aussehen. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit setzten sich die HSG-Männer folgerichtig auf vier Tore ab. Matthias Engelhardt war es, der mit guten Paraden seine Teamgefährten auf Schlagdistanz hielt.

In den ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit wollte den Klein Oscherslebern im Angriff dann gar nichts mehr gelingen. Die Heimmannschaft zog auf 22:15 davon. Doch Dedecke und Co. zeigten Moral. Als Philipp Kuhle in der 49. Minute auf 22:25 verkürzte, kam sogar Hoffnung auf ein gutes Ende auf.

Doch jetzt ließen die Konzentration und Kondition nach. Vor allem im Angriff zeigte der LSV im Abschluss Schwächen. Dies nutzten die Osterburger aus, um selbst auf 29:22 (53. Minute) davonzuziehen. Das Spiel war entschieden, auch wenn die Gäste den letzten sechs Minuten nochmals verkürzen konnten.

LSV 90 Klein Oschersleben: Witte - Engelhardt, Kernchen (3 Tore), Hohlfelder, Dedecke (8), Hafften (2), Becker (5), Kuhle (3), Suttner (5).