Haldensleben l Die Faustkämpfer des Haldensleber SC kehrten mit sehr erfolgreichen Resultaten von der Landesmeisterschaft aus Könnern zurück. Dank der akribischen Vorbereitung erhoffte man sich im Vorfeld Einiges, und wurde mit zweimal Gold und einem zweiten Platz auch nicht enttäuscht.

Alle drei Starter konnten sich im Ring gut behaupten und erhielten verdientermaßen die Medaillen. Herausragend war dabei das Halbfinale von Leon Bodenstedt gegen den Aschersleber Robin Münch. Bodenstedt demonstrierte seine boxerische Klasse und zog mit großem Vorsprung ins Finale ein. Dort wartete mit Marlon Dzemski ein sehr erfahrener Kämpfer auf den Haldensleber. Der Elfjährige hat trotz seines jungen Alters bereits fast 20 Kämpfe absolviert. Leon Bodenstedt ließ sich davon aber nicht verunsichern und zeigte eine beherzte Leistung, die gegen den abgezockten Sohn des SES-Profitrainers Dirk Dzemski aber nicht reichte.

Niklas Hopf hatte bei den Schülern im Finale der Gewichtsklasse bis 33,5 Kilogramm den kampfstarken Schönebecker Yves Zenß vor den Fäusten, der auch gleich zu Beginn Druck machte. Aber nur wenig später hatte sich Hopf auf diese Situation eingestellt. Gleich mehrfach traf er mit seiner Führungshand und punktete so seinen Gegner Stück für Stück aus. Nach dem Kampf verließ er als Sieger den Ring.

Hannes Best holte sich ebenfalls den Landesmeistertitel. Er besiegte im Finale Jeffrey Ciomber vom SV Halle nach drei dramatischen Runden. Bereits vor einem Jahr trafen beide aufeinander, aber damals gewann der Hallenser. Das ständige Schlagen mit der Innenhand wurde im vorhergehenden Duell aber nicht einmal verwarnt. Ganz anders war es dagegen in der erneuten Auflage. Bereits in der ersten Runde stand der Kampf wegen dieser Unsportlichkeit vor dem Abbruch, doch der SVH-Boxer fing sich wieder. Er startete eine beeindruckende Aufholjagd, Hannes Best hielt aber tapfer dagegen. Beide gaben alles und waren mit ihren Kräften am Ende. Ein Punkt sprach am Ende für den Haldensleber.

Nun gilt es, die guten Leistungen im Training weiter zu bestätigen, damit auch in Zukunft noch weiter Positives von den Kämpfern aus der Rolandstadt zu hören ist. Bereits im intensiven Training befindet sich Martin Spindler. Er muss Ende Mai beweisen, dass sein Titel aus dem Vorjahr kein Zufallsprodukt war.