Barleben l Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen für dieses Spiel kaum sein. Auf der einen Seite stehen die Barleber, die nach der Niederlage in Piesteritz Wut im Bauch haben und jeden Punkt sowie jedes Tor für die Meisterschaft brauchen. Im Gegensatz dazu versucht der TSV Völpke für den Rest der Saison sein "Gesicht zu wahren", wie es Co-Trainer Olaf Frommhagen ausdrückt. "Ich habe momentan nur elf einsatzfähige Spieler. Wir wollen glimpflich davonkommen", ist sich Frommhagen der krassen Außenseiterrolle bewusst. Nach seiner Gelb/Roten Karte wird Martin Ilsmann wieder in den Kader zurückkehren. Weiterhin gesperrt ist Michael Ilsmann.

Positive Nachrichten gab es hingegen vom Fußballverband. Nach dem Rückzug des Halleschen FC II gibt es in dieser Saison nur einen sportlichen Absteiger. Das wäre momentan der Schönebecker SC. "Wir haben eine Anfrage vom FSA vorliegen, ob wir in der Liga bleiben wollen und sollen uns bis zum Ende des Monats entscheiden", bestätigt Frommhagen. Allerdings ist intern noch keine Entscheidung gefallen. "Wir haben uns Bedenkzeit erbeten", so der derzeitige Übungsleiter.

Für den FSV Barleben ist es Spiel eins nach Beendigung einer unglaublichen Erfolgsserie. "Wir haben in den nächsten beiden Spielen die Möglichkeit, unseren Frust abzubauen", sagte FSV-Coach Mario Middendorf bereits kurz nach der Niederlage in Piesteritz. Nach dem Spiel gegen Völpke geht es nach Schönebeck. Das Ziel ist klar, sollte es am Ende zur Punktgleichheit zwischen Barleben und Piesteritz kommen, will der FSV das bessere Torverhältnis auf seiner Seite wissen. Referee ist Dustin Leske.