Nach der Hinrunde waren der Oscherslebener SC und der 1. FC Lok Stendal noch Tabellennachbarn. Die Entwickelung nach dem Jahreswechsel könnte gegensätzlicher nicht sein.

Oschersleben l Die heutigen Gastgeber, der Anstoß im ehrwürdigen Hölzchen erfolgt um 15 Uhr, haben sich nach der Winterpause stabilisiert, holten zuletzt 16 Punkte aus acht Partien und schafften so den Anschluss an Rang sechs. Eine Entwickelung, die man auch dem OSC zugetraut hätte. Allerdings steckt die Mannschaft von Mirko Sauerbach in einer Formkrise. Ein Sieg aus sechs Spielen, dazu Niederlagen gegen Gegner, die man nach eigenem Selbstverständnis und individueller Klasse bezwingen muss.

So reist der Oscherslebener SC als Außenseiter in die Altmark. Der Respekt ist in Stendal dennoch groß. "Oschersleben ist eine sehr unangenehm zu bespielende Mannschaft. Sie betont eindeutig das körperliche Spiel", erklärte Lok-Trainer Sven Körner vor der Partie. Gegen derartig operierende Mannschaften haben sich die Stendaler in der jüngeren Vergangenheit fast immer recht schwer getan. Bestes Beispiel war das Hinspiel, als der OSC nach torloser erster Hälfte seine vielleicht beste Halbzeit ablieferte und noch klar mit 3:0 gewann. Vielleicht löst die Erinnerung daran die Blockade bei den Oscherslebern.