Als großer Favorit reist der FSV Barleben heute zum Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Schönebecker SC an. Ein Sieg ist Pflicht für die Mannschaft von Mario Middendorf, soll der minimale Vorteil im Meisterrennen aufrecht erhalten und Piesteritz weiter unter Druck gesetzt werden.

Barleben l "Nach dem wir die Niederlage im Spitzenspiel gegen Piesteritz am vergangenen Wochenende neutralisiert haben, sind wir jetzt natürlich in der Bringschuld", sagt FSV-Coach Mario Middendorf. Die Steilvorlage, die Meisterschaft wieder in der eigenen Hand zu haben, möchte der Tabellenführer nur ungern nochmal ungenutzt lassen. Gegen das Schlusslicht ist damit höchste Konzentration gefragt. "Sie haben sich in der Rückrunde gefestigt", lobt Middendorf den Gegner, legt aber sofort nach: "Wenn du Erster werden willst, musst du ohne wenn und aber gegen den Letzten gewinnen!"

Ob der spielerische Glanz heute Abend beim FSV zurückkehrt, muss abgewartet werden. Gegen den TSV Völpke war es eher Dienst nach Vorschrift. Dabei pocht Middendorf auf eine offensive Spielweise und ein gutes Torverhältnis. "Das kann am Ende noch entscheidend sein." Immerhin beendete Torjäger Christopher Kalkutschke nach drei Spielen ohne Treffer seine kleine Krise. Gegen die schwächste Abwehr der Liga, Schönebeck kassiert im Schnitt knapp 6,8 Gegentore pro Partie, können sich die FSV-Kicker das nötige Selbstvertrauen für den Saisonendspurt holen.

"Wir müssen schon ein Stück weit geduldig spielen", mahnt der Coach, heute nicht zu früh die Brechstange herauszuholen. Im personellen Bereich könnte es im Vergleich zur Vorwoche einige Änderungen geben. So kehren Peter Otte und Marcel Brendel wohl in den Kader zurück. Ob sie von Beginn an auf dem Platz stehen, lässt Middendorf noch offen. Fehlen wird hingegen Robert Löw (Fieber).

Die Partie an der Magdeburger Strasse steht unter der Leitung von Dirk Simon.