Blau-Weiß Neuenhofe und der SV Groß Santersleben absolvieren heute den 28. Spieltag in der Landesklasse. Beide Mannschaften genießen Heimrecht.

Neuenhofe/Groß Santersleben l Der SV Groß Santersleben hat sich mit dem 4:1-Erfolg bei Germania Olvenstedt vor zwei Wochen eine perfekte Ausgangsposition für den Klassenerhalt geschaffen, heute muss er aber nachlegen: Das Team von Trainer Fritz Ledderboge empfängt den FC Zukunft (Anpfiff um 15 Uhr) und kann mit einem Sieg den endgültigen Verbleib sicherstellen. Eine andere Zielstellung ist daher auch nicht vorstellbar: "Wir wollen ganz klar das Spiel für uns entscheiden und auch die ordentliche Leistung aus dem Hinspiel bestätigen."

Doch von einer leichten Aufgabe kann keine Rede sein, schließlich stecken die Gäste mit Platz 14 noch tiefer im Abstiegskampf. Daher vermutet Ledderboge wohl eher ein kampfbetontes Spiel: "Die werden um jeden Ball kämpfen, denen steht das Wasser bis zum Hals. Daher wird Zukunft alles versuchen, um sich da noch irgendwie zu befreien. Und darauf müssen wir uns einstellen."

Mit dem Olvenstedt-Erfolg im Rücken durfte es die Mannschaft über die Pfingstfeiertage auch etwas ruhiger angehen lassen, die konzentrierte Vorbereitung hat spätestens mit dem Training am Dienstag wieder begonnen. Die Freude über den Sieg war zwar noch zu spüren, allerdings war er auch etwas glücklich.

"Wir hatten in einigen Szenen schon etwas Glück, da muss man auch ehrlich sein. Aber die Mannschaft hat sehr diszipliniert gespielt und wir haben halt auch unsere Chancen genutzt", so der Coach rückblickend.

Im Duell gegen Zukunft muss er auf zwei Spieler verzichten. Christian Burger wird aus beruflichen Gründen fehlen, Sebastian Alicke muss verletzt passen. Und auch die Zukunftsplanungen nehmen so langsam Formen an.

Trainer Ledderboge wird auch in der nächsten Saison an der Seitenlinie stehen. Gespräche über weitere Personalentscheidungen stehen aber noch an.

Blau-Weiß Neuenhofe wollte die Saison eigentlich auf Rang sechs beenden, nun darf es Platz sieben werden. Dafür muss heute gegen Blau-Weiß Niegripp aber ein Sieg her, auch wenn personell erneut der Schuh drückt. Fehlen werden Christian Schmidt, Benjamin Kaukereit, Stephan Alsleben und Patrick Stallmann. "Das ist die Chance für die anderen Spieler, sich zu zeigen", hofft Trainer Kevin Pooth. Im Hinspiel zeigte sich Neuenhofe abgezockt, gewann klar mit 3:0. "Sie werden das sicherlich ausmerzen wollen", ist sich Pooth sicher. Angesichts von nur sechs Punkten Vorsprung sind die Niegripper noch nicht gerettet. Neben Lucas Briest, Steven Zeuch und Paul Sandmann müssen die Niegripper auch auf ihren Trainer verzichten. Greisner bereitet sich gerade auf einen Aufenthalt im Schwarzwald vor.