Oscherslebens Bezirksliga-Handballer haben die dritte Runde um den Harz-Börde-Pokal verpasst: bei der SG Eintracht Glinde ist die Lok-Mannschaft noch auf der Zielgeraden abgefangen und mit 31:32 (15:12) aus dem Wettbewerb befördert worden.

Oschersleben. Von vornherein stand dieses Spiel beim Liga-Kontrahenten Glinde für die Mannschaft um Trainer Roland Eisenkolb unter keinem günstigen Stern. Gleich sechs Stammspieler hatten die Bodestädter zu ersetzen. So kamen Akteure der zweiten Mannschaft zum Einsatz, die ihre Sache recht ordentlich machten.

Zu Beginn der Partie legten die Gastgeber eine 3:2-Führung vor. Dann übernahm Lok mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. Folge war ein deutlicher Vorsprung. Das 10:5 schürte bei den Oscherslebern die Hoffnung auf ein positives Ergebnis. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte Glinde dann etwas mehr vom Spiel und verkürzte den Rückstand bis zum Pausentee auf 12:15.

Bis zur 40. Minute hielten die Gäste ihren Gegner auf Distanz, führten stetig mit drei oder vier Toren. Doch dann verlor die Oschersleber Mannschaft mehr und mehr den Faden und fand nicht mehr zu ihren bis dahin so erfolgreichen Spiel. Der Lok-Vorsprung wurde zunehmend kleiner und die Eintracht kam zum Ausgleich - 20:20. Beide Mannschaften liefen in den letzten Minuten nun im Gleichschritt und wechselten sich in der Führung ab. Fast mit dem Schlusspfiff schaffte Eintracht Glinde noch den Siegtreffer.

"Wir haben die Gelegenheit genutzt, ganz unterschiedliche Spielsysteme auszuprobieren", nahm Lok-Co-Trainer Michael Müller trotz des Ausscheidens aus dem Wettbewerb etwas Positives mit heim.

SV Lok Oschersleben: Dietel - Hilliger (4), Schwarz (1), Fritsche (4), Rudolph (1), Garnatz, Müller (5), Schannor (2), Röhler (1), D. Fischer (5), T. Fischer (5), Günther (3).

Siebenmeter: Glinde 5/5, Oschersleben 4/3. Zeitstrafen: Glinde 5, Oschersleben 6.