Langenweddingen (sbr). Nach einwöchiger Punktspielpause kommt es heute Abend in der Handball-Sachsen-Anhalt-Liga zum alten "Klassiker" zwischen der SG Lok Schönebeck und dem SV Langenweddingen. Der Anwurf in der Franz-Vollbring-Sporthalle erfolgt um 17.30 Uhr.

Auch diesmal ist es ein mit viel Spannung erwartetes Aufeinandertreffen zweier Teams auf Augenhöhe, welches wie aus den zurückliegenden Jahren bekannt, auch heute die Zuschauermassen wieder anziehen wird. Der Gastgeber, der sich als Saisonziel einen Medaillenrang auf seine Fahnen geschrieben hat, belegt momentan mit zwei weniger ausgetragenen Spielen, Platz sechs der Tabelle. Lediglich vier Pluspunkte trennen beide Kontrahenten voneinander. Die Gäste, derzeitig auf einen tollen dritten Rang geführt, wollen sich natürlich im Spitzenfeld der Tabelle festsetzen. Damit beide Teams ihre Ziele auch verwirklichen können, hilft beiden natürlich nur ein Sieg. Den Hinspielvergleich entschied der SVL mit 27:22 für sich, doch im Pokalgeschehen gleich zu Jahresbeginn, hatte Lok beim 30:29-Erfolg, knapp die Nase vorn. Wie von ihnen zu erfahren war, werden sie heute aber nicht in Bestbesetzung antreten können, da sie auf Rückraumspieler Falk Hohmann (Arbeit) und Linksaußen Christian Stark (verletzt), verzichten müssen. Trotz der Ausfälle ist die Lok aber natürlich nicht zu unterschätzen. Gerade solche Spieler wie der Regionalliga-Erfahrende Matthias Schröder oder ihr Rückraumschütze vom Dienst, Mario Seifert, können ein Spiel allein entscheiden. Da gilt es besonders Acht zu geben, zumal es auch beim SVL einige Ausfälle zu beklagen gibt. Neben Torhüter Andreas Tischmeyer (Arbeit) werden auch die beiden Spielmacher Stefan Schult (ebenfalls Arbeit) und Steffen Lange (krank) nicht zur Verfügung stehen. Dennoch geht SVL-Trainer Markus Deinert recht zuversichtlich in die heutige Partie. "Lok ist auf Grund des Heimvorteils Favorit, trotzdem denke ich, dass wir in letzter Zeit bewiesen haben, dass wir mit jedem mithalten können. Wir wollen oben dran bleiben, also zählt nur ein Sieg und das muss jeder meiner Spieler begriffen haben. Wenn wir als Mannschaft auftreten und unsere Chancen optimaler als zuletzt nutzen, dann können wir auch heute wieder etwas mitnehmen", hofft Deinert auf einen Auswärtssieg.

Seiner Mannschaft muss es gelingen, aus einer aufmerksamen und stabilen Deckung heraus, das Spiel zu bestimmen. Gerade über erste und zweite Welle soll es funktionieren. SR: Hoffmann/Salzer