Zwei der besten und zwei der schlechtesten Rückrundenmannschaften der Landesklasse, Staffel 2, treffen heute in Barleben und Klein Wanzleben aufeinander. Außerdem bestreitet der SV Altenweddingen sein Nachholspiel in Zerbst. In Staffel 3 erwartet Wulferstedt das Team aus Gröbzig.

Empor Klein Wanzleben - Atzendorf (Hinspiel: 0:2). Die Rückrunde lief es für diese beiden Mannschaften schlecht. Für Klein Wanzleben stehen vier Punkte aus acht Spielen zu Buche, für Atzendorf drei Punkte aus sechs Spielen. Die Folge ist, dass beide Teams nur noch wenige Zähler von einem Abstiegsrang entfernt sind (Klein Wanzleben 2, Atzendorf 6). Der Druck, der auf den Empor-Kickern lastet ist folglich fast noch größer als beim Gegner. Ein Remis würde keinem Team wirklich weiterhelfen.

SR: Mathias Henke, Mario Lach, Stefanie Wenslau.

FSV Barleben - SV Seehausen (0:3). In diesem Duell treffen zwei der besten Rückrunden-Mannschaften im Spitzenspiel in Barleben aufeinander. Der SVS hat bereits das Hinspiel klar mit 3:0 für sich entschieden und ist bis dato die einzige Mannschaft, welche in der Rückrunde noch nicht verloren hat. Die Vorbereitung auf das Spiel hätte für das Trainerteam nicht besser laufen können, gute Bedingungen und ein fast kompletter Kader standen zur Verfügung. Nun gilt es, die taktische Ausrichtung über 90 Spielminuten durchzubringen. Der FSV Barleben gilt als Favorit für die Partie, dennoch ist der SVS in dieser Saison immer für eine Überraschung gut.

SR: Susett Kramp, Burkhard Kramp, Maximilian Presser.

Rot-Weiß Zerbst - SV Altenweddingen (3:1). Zum Nachholspiel in der Landesklasse Staffel 2 muss der SV Altenweddingen bei Rot Weiß Zerbst antreten. Die Gastgeber stehen mit 42 Punkten auf Tabellenplatz zwei. Damit ist der SV Altenweddingen erneut in der Rolle des Außenseiters. Nachdem man in der Vorwoche die erste Rückrundenniederlage hinnehmen musste, gilt es nun, wieder Punkte zu sammeln. Ob die Sülzetaler aber ausgerechnet beim Tabellenzweiten punkten können, ist fraglich.

Trainer Hellwig: "Wir haben wie in der Vorwoche nichts zu verlieren, aber wir müssen uns steigern. Wir werden wohl nicht viele Torchancen bekommen, aber die wenigen müssen wir konsequent nutzen. Zerbst spielt noch um den Staffelsieg und muss dieses Spiel gewinnen. Meine Mannschaft kann dort frei aufspielen, weil uns dort niemand was zutraut. Vielleicht unterschätzt uns Zerbst und wir können auswärts einen Punkt holen." Fehlen werden bei den Sülzetalern Mirko Stieler und Patrick Kück.

SR: Johannes Durdel, Erik Hunker, Jörg Walke.

Germania Wulferstedt - Gröbzig (3:1). Der VfB Gröbzig aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld gastiert zum ersten Mal im Wulferstedter Bruchstadion. Gröbzig steht als Tabellenelfter nicht so gut da wie die Germania-Elf (5.) und arbeitet fleißig am Ziel Klassenerhalt. Der VfB wird also besseres vorhaben, als die weite Reise lediglich als Frühlingsbesuch in Wulferstedt abzutun. Die Gastmannschaft ist schwer berechenbar, hat schon Favoriten wie Bernburg und Aschersleben bluten lassen, aber auch klare Niederlagen gegen direkte Konkurrenten kassiert.

Germanias Trainer Siegmar Hohmann ist sich dessen bewusst und erwartet einen bissigen VfB, der auch aus Wulferstedt Punkte gegen den Abstieg mitnehmen möchte. Dennoch soll dieses Heimspiel eine Trendwende der bislang dünnen Rückrunde werden: "Die Mannschaft fühlt diese Aufbruchstimmung und ist heiß auf dieses Spiel. Wir wollen jetzt gemeinsam den Hebel umlegen und müssen versuchen, an den Spielwitz der Hinrunde anzuknüpfen und nach einem 1:0 mal das zweite Tor nachzulegen. Die Spieler sind leistungsmäßig alle dicht beeinander. Für uns zählt nur ein Sieg."

Marcus Behrens wartet nach dem Riss des vorderen Kreuzbandes und Anriss des hinteren auf seine OP, setzt bis zu einem Jahr aus. Ralf Jaffke ist weiter krank und auch Manuel Werner fehlt. Torsten Herbst ist seit Gernrode angeschlagen (Knöchel), trainierte am Donnerstag wieder vorsichtig mit.

Schiedsrichter: Christian Schütze, Reinhard Wittig, Steve Winkler.